POLITIK


Ali Hasanov: Israel ist ein wichtiger strategischer Partner

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Baku, 27. Januar, AZERTAG

Aserbaidschan hält Israel für einen wichtigen Verbündeten und strategischen Partner. “The Jerusalem Post” zufolge hat dies der Leiter für sozial-politische Angelegenheiten im Präsidialamt, Ali Hasanov, bei einem Treffen mit einer israelischen Delegation um den zu einem Besuch in Aserbaidschan weilenden Bürgermeister der Stadt Akko, Shimon Lancry, gesagt.

“Trotz manchen fremden Drücken” wird Aserbaidschan seine Beziehungen zu Israel entwickeln, sagte A.Hasanov. “Wir unterstützen die Beziehungen mit allen Nachbarländern auf der Grundlage gemeinsamer Interessen sowie mit anderen Ländern, die miteinander konkurrieren. Die Beziehungen des offiziellen Baku zu Russland und den Vereinigten Staaten sowie seine Partnerschaft mit dem Iran, der Türkei und Israel können als Beispiel angeführt werden”, sagte er

A.Hasanov sagte zudem, dass er während des Besuchs von Präsident Ilham Aliyev in der Türkei Anfang Januar dieses Jahres bei seinem Treffen mit Präsident Recep Tayyip Erdogan anwesend war. Doch er hat keinmal gehört, dass jemand aus der Türkei die Abkühlung oder den Abbruch der sich entwickelnden Aserbaidschan und Israel Beziehungen gefordert.

Aserbaidschan deckt heute etwa 40 Prozent des israelischen Ölbedarfs. Darüber hinaus zeugt die geographische Lage des Landes davon, wie wichtig es für Israel ist, schreibt die Zeitung.

Der Autor betont, A.Hasanov habe auch gesagt, dass die engen Beziehungen von Aserbaidschan zu Israel als ein Modell für andere muslimische Staaten hingestellt werden kann.

A.Hasanov hat darauf hingewiesen, dass eine solche Entwicklung der aserbaidschanisch-israelischen Kooperation durch die historisch wachsenden Beziehungen zwischen Aserbaidschanern und Juden zu erklären ist. Die jüdische Gemeinde hat in Aserbaidschan 2500-jähriges Bestehen, sagte A.Hasanov: “Derzeit wohnen in unserem Land etwa neuntausend Juden und in Israel leben Zehntausende von Juden der aserbaidschanischen Herkunft.”

Man kann zusammenarbeiten oder mögliche Varianten zur Aufnahme von Beziehungen finden, wenn auch es zwischen Israel und den muslimischen Ländern in dieser oder anderen Fragen ein Missverständnis geben würde, so Leiter für sozial-politische Angelegenheiten im Präsidialamt.

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