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Alonso: "Nach drei Jahren sind wir nicht da, wo wir sein wollen"

Baku, 19. Mai, AZERTAC

McLaren-Pilot Fernando Alonso hat sich erneut zu seinem Arbeitgeber bekannt und seine Treue mit emotionaler Verbundenheit begründet.

Trotz der sportlichen Krise der Truppe sowie ihres Antriebspartners Honda besinnt sich der Spanier im Gespräch mit "Sky Sports F1" auf erfolgreiche Zeiten in den Achtzigerjahren: "Das erste Kart, das mein Vater für meine Schwester gebaut hat, war in McLaren-Farben - weil Alain Prost und Ayrton Senna damals die Szene dominiert haben", erzählt Alonso.

Für den zweimaligen Weltmeister ist es nicht nur eine Kindheitserinnerung - es ist ein Beleg dafür, wie sehr er in die Verbindung der Briten und der Japaner involviert ist. "Wir haben uns dem Projekt und der McLaren-Honda-Partnerschaft in sehr jungem Alter verschrieben", unterstreicht er und betont, dass es nicht nur das Geld oder die Erfolgsaussichten gewesen wären, die ihn nach Woking gezogen hätten. "Es gab emotionale Beweggründe, sich der Sache anzuschließen", bekennt Alonso.

Nichtsdestotrotz stellt er klar, dass er mit dem Abschneiden der Truppe unzufrieden sei: "Die Leistung fehlt, die Zuverlässigkeit fehlt. Wir schaffen es nicht, Rennen zu beenden - die Situation ist weit davon entfernt, ideal zu sein", moniert Alonso, der seit 2014 nicht mehr auf einem Formel-1-Podium stand.

Dabei hatte insbesondere Honda für diesen Zeitrahmen große Erfolge versprochen. "Nach drei Jahren sind wir nicht da, wo wir sein wollen", zieht Alonso eine ernüchternde Bilanz.

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