POLITIK


Ankara: eine Gedenkveranstaltung zum 23. Jahrestag des Völkermords von Chodschali

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Ankara, 23. Februar, AZERTAG

Im Rahmen der internationalen Kampagne “Gerechtigkeit für Chodschali”, die von der Vizepräsidentin, Leyla Aliyeva, initiieret worden ist, hat am Sonntag in Ankara mit Organisationsunterstützung des aserbaidschanischen Zentrums für die Entwicklung des Humankapitals- INDEX eine Gedenkveranstaltung zum 23. Jahrestag des Völkermords von Chodschali stattgefunden.

Ali Hasanov, der Leiter für sozial-politische Angelegenheiten im Präsidialamt, Ibrahim Kalin, Chefberater des Präsidenten der Republik Türkei und andere Beamten, darunter aserbaidschanische und türkische Parlamentarier, Wissenschaftler, Künstler, aserbaidschanische Studenten, Menschen aus allen sozialen Schichten des Landes waren bei der Zeremonie anwesend.

Zuerst besichtigten Teilnehmer im Zentrum für Internationale Veranstaltungen “Congressium” eine Ausstellung gewidmet dem Völkermord von Chodschali und seltene Fotos von Karabach, das als eine von reizvollen Gebieten von Aserbaidschan gilt. Darüber hinaus wurde in der Ausstellungshalle ein Dokumentarfilm über die tragischen Folgen der armenischen Annexionspolitik gegen Aserbaidschan vorgeführt.

Im offiziellen Teil der Zeremonie hielt der Präsident des INDEX, Raschad Abdullayev, eine Rede.

Im Anschluss hielt Ali Hasanov eine Rede bei der Zeremonie. Er bezeichnete den Völkermord von Chodschali als eines schrecklichsten Verbrechen, die von Armeniern seit vielen Jahren in Aserbaidschan und der Türkei begangenen wurden. Ehemalige und jetzige Führer von Armenien gestehen ihre Beteiligung an diesem Kriegsverbrechen, das vor den Augen der modernen Welt begangen ist. Sie erklären sogar, dass sie darauf stolz sind. In der Tat benehmen sich die Armenier gegen die friedliebende Weltgemeinschaft in auffallender Weise, sagte Ali Hasanov. Die Besatzungspolitik Armeniens ist eine zielgerichtete Aggression Armeniens, die gegen ein friedliches Leben, die moralische und psychologische Stabilität sowie gegen die Geisteskraft des aserbaidschanischen Volkes gerichtet worden ist, fügte er hinzu.

A.Hasanov sagte, dass jedes Jahr in verschiedenen Ländern der Welt tausende von Gedenkfeiern zum Völkermord von Chodschali organisiert, Bücher geschrieben und Filme über dieses Thema gedreht werden. All dies ist darauf abgezielt, die internationale Gemeinschaft über die seit mehreren Jahren gegen das aserbaidschanische Volk gerichtete armenische Annexionspolitik zu informieren sowie die armenischen Lügen und den sogenannten “Völkermord an den Armeniern” zu entlarven, so A.Hasanov.

Der Chefberater des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, sagte seinerseits, das türkische Volk sei mit Aserbaidschan immer solidarisch. Die Türkei ist für den Frieden und die Stabilität zwischen der Türkei und Armenien, zwischen Aserbaidschan und Armenien, einschließlich im gesamten Kaukasus. Aber Armenien muss dafür auf seine Besatzungspolitik und unbegründeten Gebietsansprüche gegen Aserbaidschan und der Türkei verzichten, aserbaidschanische Flüchtlinge und Vertriebenen sollen in ihre Heimat zurückkehren, sagte er.

Necdet Ünüvar, der Vorsitzende der türkisch-aserbaidschanischen interparlamentarischen Freundschaftsgruppe sagte in seiner Rede, dass der Völkermord von Chodschali ein Kriegsverbrechen ist, das gegen die Menschlichkeit begangen worden ist. Die internationale Gemeinschaft darf nicht eine gleichgültige Haltung zu diesem Thema beziehen.

Die Rede von unserem Landsmann Rashad Zeynalli aus der Region Karabach hat bei allen Teilnehmern große Trauer hervorgerufen.

Weitere Redner brachten ihre Zuversicht darauf, dass die Maßnahmen für eine weltweite Anerkennung der Chodschaliner Tragödie als einen Völkermord auch weiterhin fortgesetzt und die Resolutionen und Beschlüsse von Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Bezug auf die Wiederherstellung der territorialen Integrität Aserbaidschans erfüllt werden.

Nach der Zeremonie gab Ali Hasanov den Journalisten ein Interview.

Sabir Schahtakhti

Sonderkorrespondent von AZERTAG

Ankara

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