BLUTIGES GEDENKEN


Anläßlich des 25. Jahrestges der blutigen Januar-Tragödie appelliert Benelux Kongress der Aserbaidschaner an europäische Institutionen

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Megève, 19. Januar, AZERTAG

Benelux Kongress der Aserbaidschaner, dessen Hauptsitz sich in Amsterdam befindet, hat anlässlich des 25. Jahrestages der blutigen Januar-Ereignisse, die eine der dunkelsten Seiten in der Geschichte des Landes sind, an den Vorsitzenden des Europäischen Parlaments Matrin Schulz, den Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker, Präsident des Rates der Europäischen Union Donald Fransizek Tuska, sowie an die 751 Parlamentsmitglieder appelliert.

Im Appell wird hervorgehoben, dass in der Nacht vom 19. zum 20 Januar 1990 auf  Anweisung von Leitern der Sowjetunion die bis an die Zähne bewaffnete Sowjetarmee nach Baku und in andere Städte Aserbaidschans entsandt worden war, um die Freiheitsbewegung in Aserbaidschan in Keim zu ersticken. Die betrunkenen Soldaten griffen von mehreren Seiten die Stadt an, richteten in dieser folgenschweren, verhängnisvollen Nacht ein unerhörtes Blutbad des XX. Jahrhunderts an, töteten hinderte von unschuldigen Menschen, fügten große Schäden zu.

Aber aus irgendeinem Grund haben die europäischen Länder, die sich als Verteidiger der Menschenrechte zeigen, immer über Demokratie sprechen, auf diese blutige Tragödie gar nicht reagiert. Das ist natürlich sehr zu bedauern.

Benelux Kongress der Aserbaidschaner fordert am Ende des Appells an die europäischen Institutionen der 20. Januar-Tragödie ein politisches und rechtliches Urteil abzugeben.

Asgar Aliyev

Sonderberichterstatter von AZERTAG

Megève 

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