WIRTSCHAFT


Apple die Dividende für seine Aktionäre erhöhen

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Baku, den 1. März (AZERTAG). Apple ist für seine iPhones und iPads bekannt. Er hat im letzten Jahr fast 4,5 Milliarden Dollar in die Entwicklung neuer Produkte investiert – auch über die bisher bekannte Palette hinaus.

Apple-Chef Tim Cook hat bei der jährlichen Aktionärsversammlung des Technologiekonzerns weitere Innovationen versprochen. Der iPhone-Hersteller arbeite an neuen Produkten, um seine Palette über Computer, Tablets, Musikplayer und Smartphones hinaus zu erweitern, sagte Cook den Aktionären.

Nachdem er zunächst versprochen hatte, den Aktionären Einblick in diese neuen Entwicklungen zu geben, ruderte Cook später zurück und sagte, er habe bloß gescherzt.

Er erklärte, dass Apple im vergangenen Steuerjahr fast 4,5 Milliarden Dollar (3,3 Milliarden Euro) in die Erforschung und Entwicklung neuer Produkte investiert und in den vergangenen 16 Monate 23 Zukäufe getätigt habe. „Da werden eine Menge Dinge kommen“, sagte er. Weitere Details nannte er nicht.

Einige Neuerungen sind schon bekannt - Mehrere Projekte, an denen Apple arbeiten soll, sind bereits durchgesickert. Bereits im April soll eine neue Version der TV-Settopbox „Apple-TV“ vorstellgestellt werden. Sie soll unter anderem einen schnelleren Prozessor und erstmals auch einen Zugang zu Bezahlfernseh-Programmen bekommen. Apple werden schon seit Längerem größere Ambitionen im TV-Bereich nachgesagt, bis hin zum eigenen Fernsehgerät.

Des weiteren plant Apple noch in diesem Jahr zwei iPhone-Modelle mit größeren Displays. Insidern zufolge soll ein Modell mit 4,5 Zoll großem Bildschirm kommen und eines, dass größer als 5,0 Zoll sein wird. Bislang messen die Displays der jüngsten iPhone-Modelle nur 4,0 Zoll – deutlich weniger als bei den meisten Konkurrenten. Ebenfalls wurde jüngst bekannt, dass ein Bezahldienst für Mobiltelefone auf der Basis von iTunes entwickelt wird.

Kein Showdown mit Carl Icahn - Im Vorfeld der Hauptversammlung hatte Apple-Großaktionär Carl Icahn lautstark gefordert, dass der Aktienrückkauf aufgestockt werden müssen. Zu einem Showdown auf der Aktionärsversammlung kam es jedoch. Die Anteilseigner winkten die Vorstellungen des Managements durch. Icahn hatte verlangt, den Aktienrückkauf im Geschäftsjahr auf 50 Milliarden Dollar aufzustocken.

Damit biss er aber bei Apple-Chef Tim Cook und dem Verwaltungsrat des Konzerns auf Granit. Schließlich hatte Icahn erklärt, sich mit dem auf 32 Milliarden Dollar geschätzten laufenden Rückkauf zufriedenzugeben. Das käme seiner Forderung ja schon nahe, so der streitbare Investor.

Die Entscheidung darüber, ob Apple die Dividende für seine Aktionäre erhöhen und weitere Aktien zurückkaufen werde, wurde zunächst verschoben. Sie soll bis Ende April fallen. Apple verfügt über fast 159 Milliarden Dollar (116 Milliarden Euro) liquide Mittel, davon 124 Milliarden auf Konten im Ausland, um in den USA keine Steuern bezahlen zu müssen.

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