POLITIK


Armenische Armee setzt intensiven Beschuss aserbaidschanischer Wohngebiete fort

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Baku, 28. April, AZERTAC

Trotz einer vereinbarten Waffenruhe haben die armenischen Streitkräfte Stellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte und die Wohngebiete, die in der Nähe der Frontlinie liegen, am 26. und 27. April mit den großkalibrigen Waffen, Raketenwerfern "Grad", Artillerieanlaagen und Panzerfäusten intensiv beschossen.

Lokale Behörden erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC, seit den Abendstunden des 27. April bis zum 28. April 04:00 Uhr seien aserbaidschanische Wohngebiete an allen Richtungen der Front von armenischen Verbänden mit großkalibrigen Waffen unter Beschuss genommen worden. 58 Häuser, zwei Dorfschulen und weitere Bauanlagen in den 10 Wohngebieten der Region Terter wurden schwer beschädigt.

Mustafayev Famil Ali oglu, Einwohner des Dorfes Tschamanli (Çəmənli) im Bezirk Agdam, wurde in Folge des Beschusses getötet. Weitere vier Zivilisten sind schwer und vier leicht verletzt worden. Darüber hinaus wurden 10 Häuser in den 4 Wohngebieten jener Region vollständig zerstört, weitere 40 Häuser beschädigt.

Im Bezirk Agjabadi brannte ein Haus durch Beschuss vollständig aus, zwei weitere Häuser, eine Bauanlage schwer beschädigt. Der intensive Beschuss armenischer Verbände habe auch an Eigentums- und Landwirtschaftsobjekten der Bevölkerung großen Schaden verursacht, hieß es weiter.

Bei einem Mörsergranaten- und Raketenangriff armenischer Soldaten seit dem 2. April bis auf den heutigen Tag sind mehrere Wohnbauten, Eigentums- und Landwirtschaftsobjekte der Dorfbewohner im Frontbereich um Agdam, Terter, Agjabadi völlig zerstört. Dabei sind Zivilisten getötet oder verletzt. Insgesamt waren 97 feindliche Granaten auf 34 aserbaidschanische Wohngebiete gefallen. 3 Zivilisten wurden in Terter und zwei Zivilisten in Aghdam getötet. 34 Zivilisten wurden verletzt.

Seit der Vereinbarung einer Waffenpause wurde beim Beschuss 16 Zivilisten verwundet. 457 Bauten in den Regionen Agdam, Terter und Goranboy wurden beschädigt. 18 Nichtwohnbauten sowie 27 Hilfskonstruktionen, darunter Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Kindergärten, Kulturhäuser und etc. sind schwer beschädigt. Durch den Beschuss verendeten 309 Tiere.

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