KULTUR


Aserbaidschanische junge Pianistin auf deutscher Bühne

Baku, 2. Februar, AZERTAC

Junge talentierte Pianistin Narmin Najafli wird mit Unterstützung der Kulturstiftung Schloss Britz am Samstag dem 4. Februar 2017, im klangvollen Kulturstall die voller Lieblingsstücke mit ihrem Programm unter dem schönen Titel „Klänge aus verschiedenen Epochen“ präsentieren. Bach, Mozart, Chopin, Schumann und Liszt sind nicht nur Komponisten verschiedener Epochen, auch ihre Musik ist von unterschiedlichem Charakter.

Am Anfang wird die Künstlerin Präludium und Fuge in e-Moll II von Johann Sebastian Bach spielen. Das wohltemperierte Klavier (BWV 846–893) ist eine Sammlung von Präludien und Fugen für ein Tasteninstrument in zwei Teilen. Anschließend wird sie die Sonate Nr. 8 a-Moll K 310 von Wolfgang Amadeus Mozart präsentieren, deren Komposition die drei Sätze Allegro maestoso, Andante cantabile con espressione und Presto umfasst und von Mozart während seiner Winterreise nach Paris komponiert wurde. Darüber hinaus hat die Pianistin zwei Werke von Frédéric Chopin in ihrem Notengepäck, die in ihrem Repertoire einen besonderen Stellenwert haben. Zunächst das häufig gespielte, sehr wirkungsvolle Scherzo op. 31 und anschließend Andante Spianato et Grande Polonaise Brilliante op. 22, die von Chopin zwischen 1830 und 1834 komponiert wurden. Carnaval op.9 von Robert Schumann, ein aus kurzen Charakterstücken bestehender Klavierzyklus, hat Narmin Najafli bereits mit 14 Jahren erstmals gespielt und sie möchte diese schöne Klavierkomposition an diesem Abend auch mit uns Zuhörerinnen und Zuhörern teilen. Am Schluss wird ein sehr berühmtes Stück von Franz Liszt, und zwar die Ungarische Rhapsodie Nr. 2, zu hören sein. Zeitlebens war für Liszt die ungarische Volksmusik eine Quelle seiner Inspiration. Es erwartet Sie mit einer bemerkenswerten Pianistin und mehrmaligen Preisträgerin nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe an diesem Abend ein außergewöhnliches Hörerlebnis.

Narmin Najafli wurde 1996 in Baku, Aserbaidschan geboren, begann ihre Ausbildung an der Bulbul Musikschule in Baku und studiert derzeit an der Hochschule für Musik, Medien und Theater in Hannover. Seit 2007 Jahr erhält sie ein spezielles Stipendium für junge Talente des Aserbaidschanischen Präsidenten. Zahlreiche Preise auf nationaler und internationaler Ebene bestätigen die junge Künstlerin auf ihrem Weg zu einer großen Pianistenkarriere, so z.B. allein in 2012 der erste Preis und spezielle Preis beim 9. International Chopin Competition in Narva, Lettland, sowie der erste Preis beim 5. Young Pianist of the North in Newcastle, England und der zweite Preis beim Klavierwettbewerb Pozzolino in Seregno, Italien. Schließlich der 2. Preis beim Internationalen Chopin Klavier-Wettbewerb in Szafarnia, Polen, in 2013. Bereits in ihren jungen Jahren kann Narmin Najafli mit einer weltweiten Bühnenkarriere bei zahlreichen internationalen Festivals und mit gemeinsamen Auftritten internationaler Sinfonieorchester und einigen Solo-Abenden aufwarten. So spielte sie vor begeistertem Publikum u.a. in Paris, Washington, Florenz, Moskau, Brüssel, Straßburg, London, um nur einige bedeutende Spielorte zu nennen.

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