POLITIK


Außenministerium gibt ein Statement anlässlich des Jahrestages der April-Gefechte ab

Baku, 1. April, AZERTAC

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten hat anlässlich des Jahrestages der April-Gefechte ein Statement abgegeben.

Im Statement heißt es: „Es vergeht im April ein Jahr seit der Gewalteskalation an der Front. In der Nacht zum 2. April wurden fast alle Stellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie von armenischen Verbänden aus ihren Positionen in den annektierten Geländen mit großkalibrigen Maschinengewehren und schwerer Artillerie beschossen. Zur gleichen Zeit nahmen armenische Verbände dicht besiedelte aserbaidschanische Dörfer unter Feuer, die in der Nähe der Frontlinie liegen. Dabei wurden mehrere aserbaidschanische Soldaten getötet oder verletzt. Außerdem kamen 6 Zivilisten, darunter Kinder ums Leben und 33 weitere Personen wurden schwer verletzt. Es stellte sich heraus, dass die armenischen Seite mit Leichen von getöteten aserbaidschanischen Soldaten misshandelt hat. Dem Staats- und dem Privateigentum wurde sehr großer Schaden zugefügt. Die Führung der aserbaidschanischen Streitkräfte ergriff Gegenmaßnahmen, um die provozierenden Attacken des Gegners zurückzuschlagen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Am 5. April 2016 wurde in Moskau durch Vermittlung von Russland eine Vereinbarung über die Einstellung der Kampfhandlungen an der Kontaktlinie zwischen Armenien und Aserbaidschan erzielt.

Die heftigen Kämpfe an der Kontaktlinie im April des vorigen Jahres haben gezeigt, dass das Präsens der armenischen Streitkräfte in den besetzten Gebieten Aserbaidschans Hauptgrund für die Gewalteskalation an der Front und Haupthindernis für eine politische Lösung des Konfliktes ist, und der jahrelange status quo auf Dauer nicht haltbar ist. Je länger der Konflikt andauert, desto größer ist das Risiko einer neuen Eskalation, ja eines Krieges.

Die Republik Aserbaidschan erklärt nochmals, dass sie sich mit der Besetzung ihrer Gebiete nie versöhnen wird. Die Beilegung des Konfliktes ist nur innerhalb der international anerkannten Grenzen Aserbaidschans auf der Grundlage der Souveränität und territorialen Integrität unseres Landes möglich.

Der Konflikt muss auf Grund der Prinzipien der vier Resolutionen Nr. 822, 853, 874 und 884 des Weltsicherheitsrates gelöst werden. In diesen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates werden die Gewaltanwendung gegen Aserbaidschan verurteilt und die Besetzung der aserbaidschanischen Territorien und die Souveränität des Landes, die territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit der international anerkannten Grenzen nochmals bestätigt. Der UN-Sicherheitsrat bestätigt in seinen Resolutionen, dass das Gebiet Bergkarabach ein integraler Bestandteil von Aserbaidschan ist. Darüber hinaus wird in den Resolutionen der sofortige, vollständige und bedingungslose Rückzug der armenischen Besatzungstruppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans gefordert.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft und die Co-Vorsitzenden der OSZE Minsk-Gruppe dazu auf, von Armenien zu fordern, seine Truppen aus den besetzten Gebieten Aserbaidschans abzuziehen, den status quo zu ändern, sich an substantiellen Verhandlungen zu beteiligen, um die Wiederherstellung eines dauerhaften Friedens in der Region zu gewährleisten.“

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