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Auf Kuba die Polizei Zahlreiche Oppositionelle festgenommen

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Baku, den 11. Dezember (AZERTAG). Auf Kuba hat die Polizei mehr als 100 Oppositionelle verhaftet. Sie wollten am Internationalen Tag der Menschenrechte friedlich protestieren.

Wie aus ausländischen Presseberichten hervorgeht, sind auf Kuba Dutzende Oppositionelle bei geplanten Protestaktionen zum Internationalen Tag der Menschenrechte festgenommen worden. Nach Angaben der Opposition wurden allein in der Hauptstadt Havanna rund 80 Aktivisten in Gewahrsam genommen. Diese gehören vor allem zur Oppositionsgruppe Damas de Blanco (Damen in Weiß). Kubanische Dissidenten hatten an dem Gedenktag landesweit zum friedlichen Protest gegen die Beschneidung von Menschenrechten in dem karibischen Inselstaat aufgerufen.

Im zentralen Stadtteil Vedado in Havanna kam es zu tumultartigen Szenen. Rund 30 Aktivistinnen wurden dort von bis zu 200 Regierungsanhängern angefeindet.

Erst Stunden zuvor hatte eine Begegnung von US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Trauerfeier für Nelson Mandela in Johannesburg hatte Obama Castro die Hand geschüttelt. Die Geste wurde zum Teil als ein Zeichen der Annäherung interpretiert. Castro-Gegner in den USA kritisierten den symbolträchtigen Händedruck. Die Beziehung beider Länder ist seit Beginn der 1960er Jahre angespannt.

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