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BASF will künftig in einigen Arbeitsgebieten sparen

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Baku, den 25. Oktober (AZERTAG). Der Konzern schwächelt im dritten Quartal bei seinen traditionellen Säulen Chemie, Öl und Gas. Dafür läuft es blendend bei den Abgas-Katalysatoren und den Spezialkunststoffen für die Autobranche.

Starke Geschäfte mit Kunststoffen und Abgas-Katalysatoren sowie Kostensenkungen geben BASF Auftrieb. Das weltgrößte Chemieunternehmen baute im dritten Quartal seinen Gewinn kräftig aus und bestätigte seine Jahresziele, wie BASF am Freitag in Ludwigshafen mitteilte.

Hoffnung, dass sich die Konjunktur belebt, hat Konzernchef Kurt Bock für den Rest des Jahres aber nicht. „Das Konjunkturumfeld wird voraussichtlich herausfordernd bleiben“, erklärte Bock.

Dennoch gehe der Konzern weiterhin davon aus, im Gesamtjahr Umsatz und bereinigten Betriebsgewinn zu erhöhen. 2012 standen Erlöse von 72,13 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis von 6,65 Milliarden Euro in den Büchern.

Neue Sparte läuft blendend - Im dritten Quartal baute BASF seinen um Sondereinflüsse bereinigten Betriebsgewinn um 15 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro aus. Damit übertraf der Chemieriese die Schätzungen der Analysten leicht, die 1,63 Milliarden Euro erwartet hatten.

Ergebnistreiber war die neue Sparte Functional Materials & Solutions, in denen der Konzern unter anderem die Geschäfte mit Abgas-Katalysatoren und Spezialkunststoffen für die Autobranche gebündelt hat.

Schwächer entwickelte sich dagegen das Chemikaliengeschäft und auch in der Öl- und Gassparte, sonst eine Ergebnisstütze des Konzerns, ging das Ergebnis zurück.

Auch der Umsatz steigt - Bock zog dennoch eine positive Bilanz für die Sommermonate Juli bis September. „Im dritten Quartal hat sich unser Geschäft robust entwickelt“, erklärte der Konzernchef.

Der Umsatz nahm trotz negativer Währungseinflüsse um 1,5 Prozent auf 17,7 Milliarden Euro zu. Auch im vierten Quartal rechnet der Konzern mit Gegenwind durch den starken Euro. Der Konzernüberschuss erhöhte sich um 18,5 Prozent auf 1,1 Milliarden.

Um seine Ertragskraft zu steigern, will BASF auch künftig in einigen Arbeitsgebieten sparen. Erst vor wenigen Tagen hatte Bock Stellenstreichungen im Geschäft mit Farbpigmenten angekündigt.

 

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