WIRTSCHAFT


Banken machten 2013 fast eine Billion Dollar Gewinn

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Baku, den 1. Juli (AZERTAG). Der Aufstieg chinesischer Banken beschert der Branche hohe Gewinne. Im vergangenen Jahr verdienten die weltweiten Top-Institute laut dem Magazin „The Banker“ fast eine Billion Dollar. Doch die Banken in der Eurozone trugen kaum etwas dazu bei.

Wegen Rekordstrafen und Milliardenklagen sorgen einzelne Banken für Negativ-Schlagzeilen. Doch insgesamt geht es der Branche offenbar sehr gut. Laut Berechnungen des Fachmagazins „The Banker“ machen die Banken nur wenige Jahre nach der Finanzkrise wieder glänzende Geschäfte. Vor allem dank des Booms der chinesischen Branche stiegen die Gewinne der 1000 Top-Institute 2013 um fast ein Viertel auf 920 Milliarden Dollar, errechnete das Magazin.

Chinas Geldhäuser trugen demnach mit 292 Milliarden Dollar fast ein Drittel zum Gesamtgewinn bei, die Banken in den USA rund ein Fünftel. Institute der Eurozone dagegen steuerten nur noch drei Prozent zum Rekordgewinn bei. Vor der Finanzkrise 2008 hatten sie noch für 25 Prozent sämtlicher Gewinne der Branche gestanden. Italiens Banken standen im vergangenen Jahr mit 35 Milliarden Dollar Verlust besonders schlecht da.

Spitzenreiter in der Aufstellung ist die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC). Das Institut machte demnach einen Vorsteuergewinn von 55 Milliarden Dollar. Dahinter folgen drei weitere Banken aus China. Die dortige Branchenvereinigung rechnet mit einer Abschwächung des Booms. Sie geht eigenen Angaben zufolge davon aus, dass sich das Gewinnplus von zuletzt fast 15 Prozent in diesem Jahr auf neun Prozent verlangsamt. Hintergrund sei das geringere Wachstum der chinesischen Wirtschaft, hieß es.

 

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