POLITIK


Bern: Konferenz zum Thema „Multikulturalismus und interkultureller Dialog: Schweizer und aserbaidschanische Modelle“

Bern, 29. März, AZERTAC

Auf Initiative der aserbaidschanischen Botschaft in der Schweiz und mit gemeinsamer Organisationsunterstützung der Einrichtung „Haus der Religionen - Dialog der Kulturen“ hat im Haus der Religionen in Bern eine Konferenz zum Thema „Multikulturalismus und interkultureller Dialog: Schweizer und aserbaidschanische Modelle“

stattgefunden, wie ein AZERTAC-Korrespondent berichtet.

An der Konferenz nahm ebenfalls eine aserbaidschanische Delegation um den ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Arbeit mit religiösen Organisationen Sayyad Salahli teil.

Akram Zeynalli, Botschafter Aserbaidschans in der Schweiz sprach Eröffnungsworte bei der Konferenz und wies darauf hin, dass Aserbaidschan aufgrund der geographischen Lage über Jahrhunderte Durchzugs- und zugleich Rückzugsgebiet sowie Sammelbecken für Ethnien, Kulturen und Religionen an der Schnittstelle verschiedener Großreiche war. Er sprach von einer über Jahrhunderte in Aserbaidschan gewachsene ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt und einem toleranten Umgang mit Andersartigkeit. Der aserbaidschanische Diplomat ließ verlauten, dass Vertreter von verschiedenen Religionen und Kulturen seit Jahrhunderten in Aserbaidschan in einer friedlichen Koexistenz, in einer Atmosphäre des gegenseitigen Verständnisses und Dialogs zusammengelebt haben. Er machte darauf aufmerksam, dass das vorige Jahr 2016 von Aserbaidschans Präsident zum „Jahr des Multikulturalismus“ und 2017 zum „Jahr der Islamischen Solidarität“ erklärt wurden.

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Arbeit mit religiösen Organisationen Sayyad Salahli und weitere Redner sprachen von nationalen und moralischen Werten sowie von Erfahrungen der Koexistenz verschiedener Religionsgemeinschaften in Aserbaidschan.

Vorsitzender der Religionsgemeinschaft von Bergjuden Milich Yevdayev sprach bei seiner Rede von der Entstehungsgeschichte der jüdischen Gemeinde in Aserbaidschan und vom Staat für sie geschaffenen Bedingungen.

Am Ende trat die bulgarische Botschafterin in der Schweiz Meglena Ivanova Plugtschieva-Alexandrova auf und sagte: „Was Redner heute über toleranten Umgang mit Andersartigkeit in Aserbaidschan gesagt haben, ist die Wahrheit.“

Bei der Konferenz wurde auch ein Dokumentarfilm „Aserbaidschan-Land der Toleranz“ gezeigt. Der Film wurde von Teilnehmern sehr hoch eingeschätzt.

Im Anschluss an die Konferenz besichtigten Teilnehmer eine Ausstellung „Eigenschaften der Staat-Religion Beziehungen in Aserbaidschan“.

Am Ende der Veranstaltung wurde Konferenzteilnehmern aserbaidschanische Küche angeboten.

Elgün Niftali, AZERTAC

Bern

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