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Besuch des aserbaidschanischen stellvertretenden Premierministers Ali Hasanov in Japan VIDEO

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Tokyo, 27. August, AZERTAC

Auf Einladung der japanischen Regierung weilt eine aserbaidschanische Delegation um den stellvertretenden Ministerpräsidenten der Republik Aserbaidschan Ali Hasanov zu einem offiziellen Besuch in Japan.

Das Ziel des Besuches ist, die freundschaftlichen Beziehungen und humanitäre Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern weiter zu entwickeln.

Am ersten Tag des Besuchs traf Delegationsleiter Aserbaidschans Ali Hasanov mit Kentaro Sonoura, dem stellvertretenden japanischen Außenminister und Parlamentsmitglied aus der Liberal-Demokratischen Partei zusammen.

Beim Treffen tauschten sich die Seiten über den aktuellen Stand der Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Japan aus.

A.Hasanov bedankte sich beim japanischen Außenministerium für die Einladung zu einem offiziellen Besuch und betonte das hohe Niveau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Der aserbaidschanische Delegationsleiter sprach im Namen der aserbaidschanischen Regierung seine Dankbarkeit für die humanitäre Hilfe. Der stellvertretende Ministerpräsident wies auf die Wichtigkeit des weiteren Ausbaus der Zusammenarbeit zwischen Aserbaidschan und Japan sowohl auf bilateraler Ebene, als auch im Rahmen internationaler Organisationen hin.

Kentaro Sonoura sagte, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern sich in den letzten Jahren rasch entwickelt, und die gegenseitigen offiziellen Besuche intensiviert sind.

Er sagte, dass diese Besuche einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen ausüben. Er sagte, dass der Besuch des japanischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Taro Aso im Mai des laufenden Jahres in Aserbaidschan in dieser Hinsicht von wichtiger Bedeutung ist.

Der Stellvertretende Ministerpräsident Ali Hasanov lobte die Hilfeleistungen von Japan für aserbaidschanische Flüchtlinge und Vertriebenen und betonte insbesondere die Aktivitäten der Gesellschaft „Fuji Optical“ in diesem Bereich.

Ali Hasanov gab Informationen ebenfalls über den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt. Er setzte die japanische Seite darüber ins Bilde, dass Armenien 20 Prozent der aserbaidschanischen Gebiete besetzt und mehr als eine Million Bürger von Aserbaidschan aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben hat. Die Friedensbemühungen der OSZE Minsk-Gruppe um die Beilegung des Konfliktes führte zu keinem Ergebnis, sagte A.Hasanov. Er dankte der japanischen Seite für ihre gerechte Stellung zur Regelung des Konflikts und setzte seine Zuversicht darauf, dass Japan die gerechte Position Aserbaidschans auch weiterhin unterstützen wird.

Der Stellvertretende Premier von Aserbaidschan sagte, dass die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Japan sich in aufsteigender Linie entwickeln, und die Schritte für die weitere Verbesserung dieser Beziehungen auch in der Zukunft unternommen werden.

Kentaro Sonoura sagte seinerseits, dass sein Land an der Aufnahme von noch engeren Beziehungen zu Aserbaidschan interessiert ist. Es wurde festgestellt, dass Japan die territoriale Integrität und Souveränität von Aserbaidschan anerkennt und respektiert.

Beim Treffen fand ein Gedankenaustausch auch über andere Fragen von gemeinsamem Interesse, einschließlich die Zusammenarbeit zwischen der regierenden Liberal-Demokratischen Partei von Japan und der Partei Neues Aserbaidschan statt.

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Am selben Tag traf sich der stellvertretende Premierminister von Aserbaidschan Ali Hasanov auch mit Frau Kae Yanagisawa, der Vizepräsidentin der Japanischen Internationalen Agentur für Zusammenarbeit (JIAC).

Beim Treffen erörterten die Seiten die Projekte, die in Richtung der Lösung der Probleme von Flüchtlingen und Vertriebenen durch JIAC in Aserbaidschan umgesetzt werden.

A.Hasanov schätzte die Rolle der Agentur für den Wiederaufbau der Wasserversorgung und des Abwassersystems in Aserbaidschan hoch ein.

Der Stellvertretende Ministerpräsident informierte seine Gesprächspartnerin über den armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konflikt und ging davon aus, dass die Vermittlungsmission der OSZE für Konfliktbeilegung bis jetzt zu keinem konkreten Ergebnis geführt hat.

Er lobte die Aktivitäten der JICA in Aserbaidschan in Richtung der Lösung der Probleme von Flüchtlingen und Vertriebenen. Er brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass diese Arbeit auch weiterhin erfolgreich fortgesetzt wird.

Frau Kae Yanagisawa bedankte sich beim stellvertretenden Premier für detaillierte Informationen und gute Worte an die Adresse der Agentur.  Sie sagte, dass Japan an der baldigen Lösung des Berg-Karabach-Konfliktes sowie der Rückkehr von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in ihre Heimat interessiert ist, und ihr Land die gerechte Stellung Aserbaidschans weiterhin unterstützen wird.

Die Seiten tauschten sich ebenfalls über andere Themen von gemeinsamem Interesse aus.

Der Besuch dauert bis zum 31. August.

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