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Britisches Traditionsrennstalls blickt zuversichtlich in die Zukunft

Baku, 27. Januar, AZERTAC

Während die McLaren-Fans bereits eifrig über die neue Lackierung des Boliden diskutieren, hat McLaren-Geschäftsführer Zak Brown mit Freude verkündet, dass der MP4-32, wie der 2017er-Renner voraussichtlich heißen wird, alle FIA-Crashtests bestanden hat. Der neue starke Mann an der Spitze des britischen Traditionsrennstalls blickt zuversichtlich in die Zukunft, wenn er auch mit Prognosen sehr sparsam umgeht.

"Ich bin in ständigem Kontakt mit Jonathan (Neale, McLaren-Betriebsleiter; Anm. d. Red.) und Eric (Boullier, Rennleiter; Anm. d. Red.) und auch mit den Ingenieuren. Daher denke ich, dass unser 2017er-Chassis sehr ordentlich funktionieren sollte. Ich werde jetzt sicherlich keine genauen Prognosen abgeben - so dämlich bin ich nicht -, aber alle Indizien sprechen dafür, dass unsere Jungs einen sehr guten Job gemacht haben", bestätigt Brown Fortschritte über den Winter im Interview mit 'Formula1.com'.

McLaren erhofft sich, Profiteur der neuen Regularien zu sein. Die Kombination aus einem aerodynamisch ausgeklügelten Chassis und einem starken Motor ist entscheidend. Dass der Bolide, den Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne pilotieren werden, nun die Hürde der Crashtests genommen hat, erfreut den Boss: "Das ist immer ein guter Moment für ein Formel-1-Team."

"Ich wäre zufrieden, wenn wir uns verbessert hätten." - Auch die Arbeit von Honda lobt der Manager. Die Japaner seien ein "fantastischer Antriebspartner". Und trotz all diesen Lobliedern tritt er beim Blick auf die unmittelbare Zukunft auf die Bremse: "Wir wissen alle, dass 2015 und 2016 Lehrjahre waren, und dass wir auch 2017 nicht an der Spitze des Feldes stehen werden." Trotzdem sei der Fortschritt bereits in den Vorjahren sichtbar geworden: Schloss man die Herstellerwertung 2015 noch auf dem abgelegenen neunten Rang ab, konnte man sich 2016 auf Platz sechs positionieren.

Geht die Leistungskurve in dieser Tonart weiter bergauf, traut Brown seiner Mannschaft vieles zu: "Wir wissen, dass wir letztendlich gewinnen werden. Wann wir das schaffen, wissen wir nicht - und ich werde auch keine Vorhersagen treffen. Wir machen Fortschritte, und das ist das Entscheidende." Er werde nach seiner ersten Saison an der Spitze des Teams "zufrieden" sein, mutmaßt der 45-Jährige: "Ich wäre zufrieden, wenn wir uns verbessert hätten. Auf und abseits der Rennstrecke, technisch und kommerziell gesehen. Und das werden wir auch."

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