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Burma: Teile des von Radarschirmen verschwundenen Flugzeugs in Andamansee gefunden

Baku, 7. Juni, AZERTAC

Im südostasiatischen Burma ist möglicherweise eine Militärmaschine mit mehr als hundert Menschen an Bord abgestürzt. Das melden mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Militärangaben.

Das Flugzeug verschwand den Angaben zufolge gegen 13.35 Uhr Ortszeit (9.05 Uhr MESZ) aus ungeklärter Ursache von den Radarschirmen. Die Maschine ist demnach auf dem Weg von der südlichen Stadt Myeik in die Metropole Rangun gewesen, als plötzlich der Kontakt abbrach. Der Weg dorthin führt über das Meer.

Nach Angaben eines Flughafenvertreters waren 105 Passagiere und elf Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine. Ein Militärvertreter sprach von 90 Passagieren - größtenteils Soldaten, sowie deren Angehörige - und 14 Besatzungsmitgliedern.

Der Armee zufolge haben Such- und Rettungsarbeiten bereits begonnen. Der letzte Kontakt zu der Maschine soll bestanden haben, als sie auf etwa 5500 Meter Höhe war. Zu diesem Moment habe sich die Maschine in der Nähe der Stadt Dawei befunden, der Hauptstadt der Region Tanintharyi.

Die Nachrichtenagentur AFP meldet, Teile des Flugzeugs seien rund 218 Kilometer von Dawei entfernt in der Andamansee gefunden worden. Diese Angaben sind jedoch bisher nicht offiziell bestätigt.

Bei der Maschine handelt es sich um ein Transportflugzeug des chinesischen Herstellers Shaanxi, eine sogenannte Shaanxi Y-8. Die Maschine basiert auf einer Baureihe der älteren sowjetischen Antonow-Maschinen.

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