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Chinas Staatschef Xi Jinping nimmt zum ersten Mal am WWF in Davos teil

Davos, 18. Januar, AZERTAC

Das Weltwirtschaftsforum trifft zum 46. Mal im schweizerischen Davos zusammen. Der chinesische Staatschef Xi Jinping, der an dem Forum zum ersten Mal teilnimmt, sprach sich entgegen des designierten US-Präsidenten, Donald Trump für Globalisierung aus. Trump hatte Protektionismus auf die Tagesordnung gebracht. Die Großzügigkeit des Kapitals könne nicht verhindert werden. Die chinesische Währung Yuan werde nicht abgewertet Und Peking werde die Offene-Tür Politik fortsetzen.

In seiner Rede in Davos machte Jinping darauf aufmerksam, dass die Globalisierung nicht beiseitegelassen werden darf. Xi sagte, wir müssen Nein zum Protektionismus sagen. Denn Protektionismus bedeute, sich abzuschließen wie in einer dunklen Kammer, wo es weder Wind noch Regen gibt, aber eben auch Luft und Licht. China wolle globalen Handel ermöglichen. Peking spreche sich für transparente Freihandelsabkommen aus.

Alle Probleme würden mit der Globalisierung in Verbindung gebracht. Die Ursache für die Finanzkrise sei nicht die Globalisierung sondern die Gier nach hohem Profit. Schwellenländer und aufsteigende Wirtschaften müssten noch mehr Mitspracherecht bekommen.

China nimmt am Weltwirtschaftsforum auf Staatspräsidenten-Ebene und mit einer 100 köpfigen Delegation erstmals Teil.

Am Weltwirtschaftsforum nehmen dieses Jahr etwa 3000 Spitzenpolitiker, Manager und Wissenschaftler teil.

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