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Chinese plant Luxusresort auf Spitzbergen

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Baku, den 16. Mai (AZERTAG). Ein Immobilienunternehmer aus China will mehr als 200 Quadratkilometer auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen kaufen. Huang Nubo plant dort ein Urlaubsresort für Reiche.

Das Land gehört einer wohlhabenden norwegischen Familie und steht seit Jahren zum Verkauf - jetzt gibt es einen Interessenten. Der chinesische Immobilienunternehmer Huang Nubo plant, auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen ein Luxusresort zu errichten. Huang sagte dem norwegischen Rundfunksender NRK, er wolle umgerechnet mehr als vier Millionen Dollar für das 216 Quadratmeter große Grundstück bieten.

Mit spektakulären Aussichten auf Fjorde, Gletscher und Eisbären zieht Spitzbergen Kreuzfahrtpassagiere und andere wohlhabende Gäste an. Das chinesische Interesse an der Arktis-Region wächst, seit sich dort durch die Eisschmelze neue Handelsrouten öffnen. Zumindest gegenüber NRK zeigte Huang allerdings keine besonders guten Kenntnisse der Region. „Ich wusste nicht, dass es dort so viel Eis gibt“, zitierte ihn der Sender.

Möglicherweise ist Huang aber auch zurückhaltend, weil er mit einem ganz ähnlichen Vorhaben erst vor wenigen Jahren scheiterte. Im Jahr 2011 wollte der Investor rund 300 Quadratkilometer auf Island kaufen, um dort ein Tourismus- und Golfresort zu errichten. Damals wurden Sorgen laut, hinter der Investition könnten geostrategische Interessen Chinas stecken. Der zuständige Innenminister Ögmundur Jónasson lehnte den Deal gegen den Willen seiner Kabinettskollegen ab, weil dieser gegen die Investitionsregeln für nicht-europäische Unternehmen verstoße und einen „gefährlichen Präzedenzfall“ schaffen könne.

 

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