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Chinesin über Bord: 38 Stunden Überleben auf offener See

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Baku, 16. August, AZERTAC

Eine chinesische Touristin ist von einem Kreuzfahrtschiff ins Wasser gefallen und hat ohne Rettungsweste 38 Stunden auf offener See überlebt, wie die Zeitung South China Morning Post schreibt.

Der Vorfall ereignete sich demnach am vergangenen Mittwochabend südlich von Shanghai. Die 32-jährige Frau Fan war Zeitungsangaben zufolge auf einer fünftägigen Schifffahrt mit der Royal Carribean unterwegs nach Südkorea und Japan. Am späten Mittwochabend habe sie sich über die Reling gebeugt und sei ins Meer gestürzt. Sie habe zwar um Hilfe gerufen, doch niemand sei so spät noch in der Nähe gewesen.

Es stellte sich heraus, dass die 32-Jährige zum Glück eine exzellente Schwimmerin ist: Sie soll eine Sporthochschule absolviert haben. Wie sie der Polizei später erzählte, sei sie jedes Mal, als sich ein großes Schiff näherte, extra weit weggeschwommen, um nicht ins Kielwasser hinuntergezogen zu werden.

Am Ende war die Frau laut der Zeitung jedoch völlig entkräftet und sei eingeschlummert. Gleichzeitig habe sie ständig die Hände bewegt, um nicht unterzugehen. Als sie am Morgen aufwachte, sah sie ein Fischerboot und schwamm hin. Die Besatzung will sie am Freitagmorgen gegen 11 Uhr vor der Küste der Stadt Zhoushan gefunden haben. Man brachte sie in ein Krankenahaus. Fan kam der Zeitung zufolge mit Hautblasen durch Quallenstiche davon.

Laut der Küstenwache hatte die 32-Jährige viel Glück, dass sie den Sturz vom Schiff überhaupt überlebt hatte. Das sei mit einem Sprung aus dem siebenten Stock vergleichbar, hieß es.

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