WIRTSCHAFT


Chinesische Regierung will Auflagen für ausländische Investoren lockern

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Baku, 19. Juli, AZERTAC

Zuletzt wuchs Chinas Wirtschaft so langsam wie seit 25 Jahren nicht mehr. Um das Wachstum anzukurbeln, will die Regierung Kapital aus Übersee anlocken.

Die chinesische Regierung will Investitionen ausländischer Firmen in den Freihandelszonen des Landes erleichtern. Demnach wird das eher schwerfällige Genehmigungsverfahren vorübergehend durch ein Registrierungssystem ersetzt. Dies ermögliche die Gründung ausländischer Firmen oder Gemeinschaftsunternehmen in den Freihandelszonen.

Zudem sollen größere Zusammenschlüsse und Übernahmen mit Beteiligung ausländischer Firmen erleichtert werden. Die Behörden wollen ferner für einige Zeit Auflagen lockern, wonach ausländische Investoren keine Mehrheit an chinesischen Stahlwerken übernehmen dürfen, wie die Regierung auf ihrer Internetseite mitteilte.

"Dies ist ein weiterer Schritt in Chinas Reformen, den heimischen Markt zu öffnen und die Entwicklung der Freihandelszonen zu unterstützen", sagte Liao Qun, Chefvolkswirt für China bei der Citic Bank International in Hongkong. Die Maßnahmen dürften helfen, Kapitalabflüsse zu bremsen und Investoren zu ermutigen, in China zu investieren.

Die chinesische Wirtschaft war 2015 so langsam gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht. Zuletzt schwächelten vor allem die privaten Investitionen. Die Regierung in Peking hatte angekündigt, über verschiedene Maßnahmen Ausgaben der Unternehmen anzukurbeln.

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