POLITIK


Daniel Mitov: Bulgarien legt großen Wert auf Zusammenarbeit mit Aserbaidschan

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Baku, 13. Mai, AZERTAC

Am Freitag ist der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov mit seinem bulgarischen Amtskollegen Daniel Mitov zusammengetroffen. Beim Treffen äußerte man sich zufrieden über den politischen Dialog zwischen den beiden Ländern und hohen Stand des gegenseitigen Vertrauens.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Außenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC führten die Außenminister der beiden Länder einen Meinungsaustusch über den aktuellen Stand der Aserbaidschan-Bulgarien, Aserbaidschan-EU Beziehungen und die Möglichkeiten für deren Entwicklung, sowie die Zusammenarbeit in den Wirtschafts-und und Energiebereichen, den armenisch-aserbaidschanischen Konflikt um die Region Bergkarabach, internationale und regionale Fragen.

Der bulgarische Außenminister sagte, dass sein Land großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Aserbaidschan in allen Bereichen, insbesondere in den Bereichen Energie und Verkehr legt. Daniel Mitov sprach über die Energieprojekte und verwies darauf, dass das Projekt "Südlicher Gaskorridor" für Bulgarien und die Europäische Union eine strategische Bedeutung hat.

Elmar Mammadyarov gab seinem bulgarischen Amtskollegen Informationen über die aktuelle Situation im armenisch-aserbaidschanischen Konflikt. „Die Ko-Vorsitzenden der Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, einschließlich die internationale Gemeinschaft erkennen an, dass der aktuelle Status quo nicht akzeptabel ist und er nicht weiter anhalten kann. Der Konflikt soll in Übereinstimmung mit den einschlägigen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates gelöst und armenische Streitkräfte müssen aus allen besetzten Gebieten Aserbaidschans abgezogen werden, sagte Elmar Mammadyarov. Der aserbaidschanische Außenminister informierte auch über provozierende Angriffe der armenischen Streitkräfte seit dem 2. April und setzte seinen Amtskollegen darüber ins Bilde, dass die armenische Armee aserbaidschanische Wohngebiete, die in der Nähe der Kontaktlinie liegen, darunter Zivilpersonen, mit schwerer Artillerie und anderen schweren Waffen beschießt.

Die Seiten tauschten sich auch über regionale Fragen von gemeinsamem Interesse aus.

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