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Demokratiebewegung in Hongkong findet ein Ende

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Baku, 15. Dezember, AZERTAG

Die Demokratiebewegung in Hongkong hat ein Ende gefunden. Die Polizei hat Medienberichten zufolge Barrikaden abgebaut, Straßen geräumt und die letzten Demonstranten abgeführt. Jetzt wurde auch das letzte Protestlager geräumt. Dabei kam es zu rund einem Dutzend Festnahmen.

In Hongkong hat die Polizei am Montag das letzte von insgesamt drei Protestlagern der Demokratie-Bewegung geräumt. Dabei kam es zu rund einem Dutzend Festnahmen. Etwa 100 Polizisten stürmten das Geschäftsviertel Causeway Bay und entfernten die dort errichteten Barrikaden. Zelte wurden abgebaut und in Lastwagen wegtransportiert.

Die meisten der in dem kleinsten der Protestlager verbliebenen Demonstranten leisteten keinen Widerstand und packten ihre Sachen. Einige weigerten sich jedoch, den Ort zu verlassen. Sie wurden festgenommen.

Die Demonstranten hatten das Zentrum der Wirtschaftsmetropole mit ihren Protestlagern über mehr als zwei Monate blockiert. Sie verlangen den Rücktritt von Verwaltungschef Leung Chun Ying. Außerdem protestieren sie dagegen, dass die Regierung in Peking bei der Wahl seines Nachfolgers 2017 nur vorab bestimmte Kandidaten zulassen will.

Auf dem Höhepunkt der Demonstrationen waren bis zu 100.000 Menschen auf die Straßen gegangen. Mehrfach war es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten gekommen.

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