POLITIK


Der 17. November ist Tag der nationalen Wiedergeburt in Aserbaidschan

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Baku, 17. November, AZERTAC

Seit 1992 wird der 17. November in Aserbaidschan als Tag der nationalen Wiedergeburt gefeiert. Dieser Tag spielte eine historische Rolle beim Wiedererlangen der Unabhängigkeit Aserbaidschans.

Eine nationale Befreiungsbewegung begann in Aserbaidschan seit 1988. Millionen von Menschen standen zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes auf, gingen auf die Straßen, protestierten gegen unbegründete Gebietsansprüche von Armeniern in Berg-Karabach, die feindliche und proarmenische Politik der sowjetischen Führung. Das war auch eine Protestaktion der friedlichen Volksmassen gegen den armenischen Vandalismus gegen die in Armenien gelebten Aserbaidschaner.

Die ersten Protestkundgebungen fanden am 19. Februar 1988 in Baku statt. Hunderttausende von Demonstranten versammelten sich auf dem Azadlyg-Platz in Baku. Das aufgestandene Volk protestierte gegen die unbegründeten Gebietsansprüche der Armenier. Das Wesen der bei diesen Protestkundgebungen gerufenen Forderungen und Slogans änderte sich nach und nach zu einer Idee der Gründung eines unabhängigen Staates.

Die zwischen den Jahren 1988 und 1989 begonnene nationale Befreiungsbewegung breitete sich in kurzer Zeit im ganzen Land aus.

Am 20. Januar 1990 marschierten die sowjetischen Truppen in Baku ein, um diese Volksbewegung zu unterdrücken. Bei diesem blutigen Terrorakt wurden 147 Menschen brutal getötet, weitere 700 Menschen schwer verletzt, dem aserbaidschanischen Volk großer materiell-moralischer Schaden zugefügt. Wir erinnern uns noch heute an die Opfer jener Tragödie. Wir dürfen nicht, wir haben kein Recht, diese blutigen Ereignisse zu vergessen.

Das Ziel des Einsatzes von Truppen in der Stadt Baku lag klar auf der Hand, den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes im Keim zu ersticken. Aber dieser blutige Akt des sowjetischen Imperiums konnte den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes nicht ersticken. Das aserbaidschanische Volk erkämpfte seine Freiheit, erlangte seine volle legitime Unabhängigkeit.

Der Einmarsch von Kampfpanzern und Panzerwagen der Sowjetarmee in der Nacht vom 19. zum 20. Januar in die Stadt Baku war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet, die gegen die feindliche, proarmenische Politik der sowjetischen Führung unter der Leitung von Michail Gorbatschow sowie gegen die Annexionspolitik Armeniens und eine verräterische Haltung damaliger Führung Aserbaidschans aufgestanden waren. Diese Operation der Militärmaschine der UdSSR in Baku führte zu einer unerhörten, ungeheuren Tragödie in Aserbaidschan, fügte schwere Verluste zu. Damals konnten ehemalige inkompetente Leiter in Aserbaidschan keinen Mut dazu haben, in diesen schweren Tagen ihren Landsleuten zu helfen, im Gegenteil dienten sie weiter der sowjetischen Führung. Im Unterschied zu ihnen kam der Nationalleader Heydar Aliyev in diesen schweren Tagen, der zu jener Zeit in Moskau lebte, in der ständigen Vertretung Aserbaidschans an, verurteilte zornig die blutigen Ereignisse, protestierte scharf gegen unmenschliche Politik des totalitären Sowjetregimes. So demonstrierte er nochmals seine Treue zu seinem Volk.

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