WIRTSCHAFT


Die Lage in China weiter angespannt bleibt

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Baku, 28. August, AZERTAC 

Starke US-Wachstumszahlen sorgen bei den Händlern in Asien für etwas Entspannung. An den Börsen in China ging es den zweiten Tag in Folge aufwärts. Auch die japanischen Werte folgten der Wall Street ins Plus.

Der Trend an den Börsen in China scheint sich zu drehen. Nach einer Woche mit dramatischen Verlusten haben sich die Aktienmärkte am Freitag zum zweiten Mal in Folge erholt. Starke US-Wachstumszahlen hätten die Sorgen über einen von China ausgehenden weltweiten Wirtschaftsabschwung vertrieben, erklärten Händler. Auch japanische Inflationsdaten hoben die Stimmung.

Der Shanghai Composite Index legte am Vormittag 2,5 Prozent, der Shanghai Shenzhen Index 2,26 Prozent zu. In den vorangegangenen fünf Handelstagen hatten die Indizes angesichts wachsender Sorgen über die Lage der chinesischen Wirtschaft mehr als 20 Prozent eingebüßt. Der ChiNext für Technologiewerte, der dem Nasdaq in den USA ähnelt, eröffnete 1,57 Prozent höher bei 1990,34 Punkten.

Die Börse in Tokio setzte ihre Aufholjagd am Vormittag fort und folgte der Wall Street ins Plus. 225 Werte umfassende Nikkei Chart zeigen-Index lag 2,77 Prozent höher bei 19.088 Punkten. Der breiter gefasste Topix Chart zeigen-Index legte 3,13 Prozent auf 1547 Zähler zu.

Der Dow-Jones-Index Chart zeigen der Standardwerte in New York hatte am Donnerstag 2,3 Prozent höher auf 16.654 Punkten geschlossen. Der Dax war zuvor mit 10.315,62 Zählern und einem Plus von 3,18 Prozent aus dem Handel gegangen. Der Euro Chart wurde in Fernost kaum verändert mit 1,1254 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 121,12 Yen. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9654 Franken je Dollar und 1,0864 Franken je Euro gehandelt.

Dass die Lage in China dennoch weiter angespannt bleibt, zeigte am Freitag eine erneute Geldspritze der Zentralbank. Über kurzfristige Liquiditätsgeschäfte - sogenannte SLOs - stellte sie umgerechnet 8,31 Milliarden Euro für den Interbanken-Geldmarkt zur Verfügung. Diese Kredite werden nach sieben Tagen fällig und haben einen durchschnittlichen Zinssatz von 2,35 Prozent.

Es ist bereits der zweite derartige Eingriff in dieser Woche: Am Mittwoch pumpte die chinesische Zentralbank umgerechnet fast 19 Milliarden Euro in den Geldmarkt.

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