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Dokumentarfilm “Endloser Korridor im türkischen Fernsehsender „TV 24“ vorgeführt

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Baku, 6. April, AZERTAC

Im Rahmen der Kampagne „Gerechtigkeit für Chodschali“, deren Initiatorin Vizepräsidentin der Heydar Aliyev Stiftung Leyla Aliyeva ist, ist der Dokumentarfilm „Endless Corridor“ („Endloser Korridor“) übersetzt in die türkische Sprache im Fernsehsender „TV 24“ des Bruderlandes vorgeführt worden. Hier sei erwähnt, dass die Premiere des Films am 1. Juli des vorigen Jahres in London stattgefunden hat. Er wurde bereits am 1. und 2. März im Kanal „CNN Turk“ und am 4. und 7. März im albanischen nationalen Fernsehsender ausgestrahlt.

Laut der Auskunft von „The European Azerbaijan Society“ (TEAS) gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC ist das Vorführen des Films in den kommenden Monaten auch in weiteren führenden Fernsehkanälen der Welt vorgesehen ist. Im Rahmen der Kampagne „Gerechtigkeit für Chodschali“ fand die Präsentation des Films bisher in den Städten wie Istanbul, Ankara, Rom, Vilnius, London, Paris, Dublin, Berlin, Bern, Luxemburg statt. Der Film wurde in englischer Sprache gedreht und auf Initiative von Leyla Aliyeva mit Untertiteln ins Englische, Aserbaidschanische, Türkische, Französische, Italienische und Deutsche und Russische übersetzt.

Producers des Filmes sind Alexander Brocas aus Litauen, Gerald Rafshun aus den USA. Der Film wurde von dem britischen Schauspieler, dem Preisträger der BAFTA, Jeremy Ayrons, vertont.

Im Dokumentarfilm „Endloser Korridor“ handelt es sich um den Völkermord an Aserbaidschanern, der am 26. Februar 1992 in der Stadt Chodschali von Armeniern verübt worden ist. Beim Sturm auf Chodschali wurde die friedliche Bevölkerung einem ungeheuerlichen Massaker unterworfen -Kinder, Frauen, Ältere, Kranke wurden mit unglaublicher Brutalität und Erbarmungslosigkeit getötet. Bei diesem Kriegsverbrechen wurden insgesamt 613 Personen mit besonderer Grausamkeit und Folter getötet, darunter: 106 –Frauen, 63 -Kinder, 70 –Ältere. 8 Familien sind völlig liquidiert. 1.275 friedliche Zivilisten wurden gefangen genommen. Von 150 dieser Gefangenen fehlt bis heute jede Spur.

Der Film wurde auf Grund von Treffen von Richard Lapaitis, des litauischen Journalisten, Zeugen dieser Tragödie mit Menschen, die als Folge eines Wunders am Leben geblieben sind, dieses Massaker überlebt haben, sowie den Interviews mit Personen, die auf armenischer Seite direkt an der Anrichtung dieses Blutbads teilgenommen haben, aufgenommen.

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