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Drei Opfer von Helikopterabsturz in Antarktis gerettet

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Baku, den 3. Dezember (AZERTAG). Zwei Forscher und ein Pilot waren mit einem Hubschrauber in der Antarktis abgestürzt. Einen Tag lagen sie im Schnee, jetzt konnten die schwer Verletzten geborgen werden.

Die Besatzung eines in der Antarktis verunglückten Helikopters ist am Montagabend nach fast 24 Stunden in Schnee und Eis gerettet worden. An der Rettungsaktion in der abgelegenen Gegend waren zwei Flugzeuge beteiligt, wie die australischen Behörden mitteilten.

Der Hubschrauber des Typs Eurocopter AS 350 war am Sonntagabend auf dem Rückweg von der Beobachtung einer Pinguinkolonie am Amery-Eisschelf abgestürzt und auseinandergebrochen. Der Pilot und die beiden Forscher an Bord wurden dabei schwer verletzt.

Ein zweiter Helikopter landete umgehend und versorgte die Verletzten, konnte sie jedoch allein nicht bergen. Die australische Antarktis-Division entsandte daher ein Flugzeug, um die Gegend zu erkunden und einen Landeplatz für ein zweites Flugzeug zu finden, mit dem die Verletzten schließlich zu der rund 280 Kilometer entfernten Forschungsstation Davis transportiert wurden. Dort wurden sie zunächst versorgt, bevor über eine eventuelle Verlegung nach Australien entschieden werden soll.

 

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