KULTUR


ESC-Manager Sietse Bakker: Würde armenische Delegation verbotene Flagge von Bergkarabach wieder zeigen, so wird man diesem Land die Teilnahme am Finale entziehen

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Stockholm, 12. Mai, AZERTAC

Eine gezielte Provokation sorgte beim ersten Semifinale des ESC für einen Eklat: Die armenische Sängerin Iveta Mukuchyan schwenkte im Warteraum die Fahne der von keinem einzigen Land der Welt anerkannten Republik Bergkarabach und verstieß damit klar gegen die Regeln.

Im Rahmen des Eurovision Song Contest ist jegliche politische Meinungsäußerung untersagt. Auch Flaggen von umstrittenen Territorien wie zum Beispiel Bergkarabach, Krim, Nordzypern oder Palästina dürfen daher nicht gezeigt werden.

Die EBU (Europäische Runkfunkunion) hat in einer Erklärung das armenische Fernsehen und armenische Delegation davor gewarnt, um eine Reaktion Aserbaidschans in der Show am Samstag zu verhindern und die Stimmung zu entpolitisieren.

Würde armenische Delegation verbotene Flagge von Bergkarabach wieder zeigen, so wird man diesem Land die Teilnahme am großen Finale entziehen.

Das erklärte der langjährige ESC-Manager Sietse Bakker in seiner Stellungnahme zum Verhalten der armenischen Sängerin Iveta Mukuchyan. Beim Gespräch mit einem AZERTAC-Korrespondenten sagte er, die Event Superrevisoren werden ihre ganze Aufmerksamkeit darauf konzentrieren, damit armenische Delegation gegen die Regeln nicht mehr verstößt.

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