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Ecuadors Präsident: Die Ölpreise können sprunghaft auf 200 Dollar je Fass ansteigen

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Baku, 20. Februar, AZERTAC

Ecuadors Staatsoberhaupt Rafael Correa erwartet, dass die Ölpreise, die nach monatelanger Talfahrt nun zwischen 30 und 33 US-Dollar je Barrel (159 Liter) pendeln, sprunghaft auf 200 Dollar je Fass ansteigen werden, gibt AZERTAC unter Berufung auf den russischen Fernsehsender NTV.

Das Einfrieren der Investitionen im Ölsektor könnte die Preise in die Höhe treiben, sagte Correa. Hinzu komme, dass viele Bohrplattformen, wie etwa in den USA, wegen mangelnder Rentabilität geschlossen worden seien.

Auch die jüngsten Verhandlungen zwischen den größten Erdölförderern Saudi-Arabien und Russland seien ein „sehr positives Zeichen, das von der Presse unterschätzt wurde“.

Niedrige Preise belasten seit Monaten die Ölindustrie. Experten sprechen von einem Überangebot auf dem Markt. Laut der Prognose der Weltbank soll die Ölsorte Brent in diesem Jahr im Schnitt 37 US-Dollar je Barrel kosten. Im Februar 2015 hatte der Preis noch bei 54 Dollar, im Sommer 2014 bei mehr als 110 Dollar gelegen.

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