SPORT


Entscheidung von mexikanischen Schiedsrichter

Baku, 14. März, AZERTAC

Die Entscheidung der mexikanischen Schiedsrichter-Vereinigung AMA schlug ein wie eine Bombe: "Die Liga MX informiert, dass der zehnte Spieltag der Clausura 2016/17 abgesagt wird. Die Schiedsrichter weigern sich, ihren Dienst aufzunehmen", verkündete Liga-Chef Enrique Bonilla am vergangenen Freitag. Etwas Vergleichbares hatte man bis dato noch nicht erlebt. Nun haben die Schiedsrichter den Streik zwar wieder aufgehoben - aber nicht, ohne die nächste Bombe platzen zu lassen.

"Es geht um Respekt", begründete die AMA ihre Entscheidung, den Spieltag auszusetzen: "Um zu nehmen, muss man geben. Das ist ein fundamentaler Wert im Leben des Menschen. Was am Mittwoch passierte, hat die Grenzen des Respekts überschritten", sagte Mexikos Verbandschef Decio de María zu den Vorfällen.

Auslöser des ganzen Ärgers waren die Spieler Pablo Aguilar (CD América) und Enrique Triverio (Deportivo Toluca). Aguilar hatte Referee Fernando Torres im Spiel gegen Club León nach einem Pfiff angegangen und einen Kopfstoß angedeutet. Triverio drückte Schiedsrichter Miguel Flores nach einer Entscheidung in der Partie gegen Guadalajara mit den Händen weg. Beide erhielten noch im Spiel die Rote Karte, wurden für zehn beziehungsweise acht Spiele gesperrt.

Obendrein kündigten die Schiedsrichter den Streik an. Genug ist genug, so die Aussage der ewig Gescholtenen. Zu oft waren sie Respektlosigkeiten, Diskussionen und Handgreiflichkeiten seitens der Profis ausgesetzt. Besserung war bisher nicht in Sicht.

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