POLITIK


Entwicklung der pakistanisch-aserbaidschanischen Zusammenarbeit wird großen  Erfolg haben

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Baku, 14. März, AZERTAC

Präsident der Islamischen Republik Pakistan, Mamnoon Hussain, hat der Nachrichtenagentur AZERTAC ein Interview über die Ergebnisse seines Staatsbesuchs in der Republik Aserbaidschan gegeben. Wir legen das Interview vor.

-Herr Präsident, wie schätzen Sie die Ergebnisse Ihres Besuchs in Aserbaidschan ein?

- Ich glaube, dass es ein sehr guter Besuch in Bezug auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern war. Wir hatten sehr nützliche Gespräche mit dem Präsidenten von Aserbaidschan Ilham Aliyev, dem Premierminister, dem Parlamentsvorsitzenden, Ministern, im Allgemeinen mit Personen aus allen Bereichen geführt. Die Ergebnisse dieses Besuchs werden zur Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Völkern sowie zur Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Industrie beitragen. So Gott will werden wir in naher Zukunft Zeuge dieser Entwicklung sein.

-Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern ist nicht zufriedenstellend. Im Vergleich zu politischen Beziehungen sind die Wirtschaftsbeziehungen nicht befriedigend. WiekannmandenHandelsumsatzsteigern?

-Das Handelsvolumen zwischen Pakistan und Aserbaidschan liegt bei 8 Mio. Dollar. Dies ist nicht die beste Kennziffer. Ich denke, dass der Hauptgrund im Mangel an ausreichenden gegenseitigen Beziehungen zwischen den Menschen und dem Luftverkehr ist. Ich wandte mich an den türkischen Ministerpräsidenten mit einer Bitte um die Abwicklung der Flüge von Ankara oder Istanbul nach Baku und von hier nach Islamabad oder Karachi durch das Unternehmen „Türk Hava Yollari“. Der Premierminister gab sofort der Fluggesellschaft  „Türk Hava Yolları“ bestimmte Anweisungen dazu. Somit werden die Beziehungen ausgebaut werden. Derzeit arbeiten wir an vielen Projekten in dieser Richtung. Ich bin zuversichtlich, dass die gegenseitigen Besuche von Delegationen von Geschäftsleuten und ihre Treffen zum weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen Pakistan und Aserbaidschan beitragen werden. Eine Delegation bestehend aus 25-30 Geschäftsleuten ist nach Baku mitgekommen.

-Aserbaidschan investiert im Ausland. Welche Voraussetzungen sind für die Geldanleger in Pakistan geschaffen?

-In Pakistan sind sehr günstige Gesetze für Investoren in Kraft. Unsere Gesetze ermöglichen Investoren 100 Prozent ihrer Einkommen zu erhalten und 100 Prozent ihrer Einkommen in ihre Länder zu schicken. Es gibt keine Beschränkungen auf die Verwahrung dieser Erlöse in Pakistan. Wir führten in Aserbaidschan darüber Gespräche mit dem Staatsoberhaupt, den Ministern und Beamten.

Ich bin mir sicher, dass der Präsident von Aserbaidschan den Ministern geeignete Aufträge geben wird, um die Unternehmer bei der Kapitalanlage in verschiedenen Bereichen in Pakistan zu unterstützen und zu untersuchen, welche Möglichkeiten in diesem Bereich bestehen.

-Herr Präsident, seit den ersten Jahren der Unabhängigkeit Aserbaidschans unterstützt Pakistan die Souveränität und territoriale Integrität Aserbaidschans. Wir möchten, dass Sie wieder einmal Ihre Position zu dem armenisch-aserbaidschanischen Konflikt um die Region Bergkarabach bekunden.

-Pakistan ist eines der ersten Länder, die die Unabhängigkeit Aserbaidschans anerkannt haben. Von Anfang an hatten wir sehr enge Beziehung zur Regierung und der aserbaidschanischen Bevölkerung.  Wir haben immer faire Position Aserbaidschans zum Berg-Karabach-Konflikt unterstützt und sind immer bereit, Aserbaidschan dabei behilflich zu sein. Wir sind dem aserbaidschanischen Volk und der Regierung Aserbaidschans sehr dankbar für ihre anhaltende Unterstützung der Position Pakistans in der Frage von Jammu und Kaschmir.

-Sind Sie mit dem aktuellen Stand der Zusammenarbeit im Rahmen der internationalen Organisationen zufrieden?

-Ja, ich glaube, dass wir gleiche Positionen zu den meisten internationalen Fragen vertreten. Ich habe immer gesehen, dass es in den Vereinten Nationen, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und anderen ähnlichen Strukturen gegenseitiges Verständnis und sehr gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern gibt. Aserbaidschan und Pakistan beziehen gleiche Stellungen zu den meisten internationalen Fragen und unterstützen sich gegenseitig. Das ist eine Tatsache.

- Die Heydar Aliyev Stiftung implementiert in Pakistan verschiedene humanitäre Projekte. Was können Sie über die Aussichten für die Zusammenarbeit mit der Stiftung  sagen?

 -Wir Sind sehr dankbar für die enorme Unterstützung, die durch die Heydar Aliyev Stiftung unter der Leitung von der First Lady von Aserbaidschan Mehriban Aliyeva beim Erdbeben in Pakistan im Jahr 2005 und den Überschwemmungen im Jahr 2011 gewährt worden sind. Von der Stiftung wurde in Muzaffarabad und Azad Kaschmir die Schulen gebaut. Ich denke, dass die Heydar Aliyev Stiftung immer bereit ist, die Menschen in Pakistan zu unterstützen, insbesondere die Opfer von Naturkatastrophen. Dies ergibt sich aus dem nationalen Geist der First Lady von Aserbaidschan, die Pakistan immer unterstützt hat. Ich denke, dass sich die Zusammenarbeit in diesem Bereich auch in Zukunft fortsetzen wird, und wir, so Gott will, mit Hilfe der Heydar Aliyev Stiftung Zeuge der Umsetzung von  vielen weiteren Projekten in Pakistan sein werden.

-Im Rahmen Ihres Besuchs haben Sie den Sumgait Technologiepark besucht. Ist es möglich, die Erfahrungen dieses Parks in der pakistanischen Wirtschaft zunutze machen?

-In diesen Tagen sind wir wieder einmal davon überzeugt geworden, dass Pakistan und Aserbaidschan in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten müssen. Wir haben die Erfahrungen der anderen zunutze zu machen. Aserbaidschan ist das älteste Ölförderland der Welt. Mit der Erkundung von Gasfeldern gewann  Aserbaidschan an noch größere wirtschaftliche Bedeutung. Wir haben auch Erfahrung mit der  Öl- und Gasindustrie. Als ich im Sumgait Technologiepark war, erfuhr ich, dass Aserbaidschan moderne Hochspannungstechniken, elektrische Geräte, Kabel, Kunststoffrohre, Kupfer- und Aluminiumstangen produziert. In der Tat verfügen wir auch über diese Technologie, aber im Interesse unserer Völker und der Entwicklung unserer Industrie können und sollen wir einander helfen. Ich glaube, dass unsere Zusammenarbeit dazu beitragen wird, noch größere Erfolge zu haben. Dank der gegenseitigen Mitarbeit können wir in der Zukunft Wunder tun.

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