WIRTSCHAFT


Erdgas aus Aserbaidschan für Europa - Südlicher Gaskorridor nimmt Gestalt an - sieben Produktionsbohrungen fertiggestellt

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Baku, 21. Juli, AZERTAC

Der Südliche Gaskorridor von Aserbaidschan nach West-Europa nimmt immer mehr Gestalt an. Auf 30 Prozent beziffert SOCAR-Präsident Rovnag Abdullayev den Fortschritt des 45-Milliarden-Dollar-Projektes. „Es wurden bereits Verträge über 10 Milliarden Euro abgeschlossen, mit 162 Zulieferern aus 23 Ländern“, so Abdullayev. Schon jetzt arbeiten über 9500 Menschen an dem Projekt. Sieben unterseeische Produktionsbohrungen sind fertiggestellt und bereit, das erste Gas aus dem riesigen Shah-Deniz-Feld („Meereskönig“) im kaspischen Meer zu fördern. Der Bau einer Kompressorstation in Georgien ist ebenso in vollem Gange wie die Produktion der Pipeline-Röhren. Die Investitionsentscheidung für das Megaprojekt fiel im Dezember 2013. Mit der Grundsteinlegung durch Staatspräsident Ilham Aliyev am Terminal Sangachal unweit Baku startete Ende September 2014 das 45-Milliarden-Dollar-Projekt „Südlicher Gaskorridor“. „Damit beginnt eine neue Ära für Europas Energiesicherheit - ab 2020 strömt Erdgas aus Aserbaidschan in die EU", so der SOCAR-Präsident. 3500 Kilometer Pipeline verbinden dann sieben Länder zwischen Aserbaidschan und Italien. Innerhalb von fünf Jahren entstehen über 30.000 neue Jobs.

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