POLITIK


Erste Sitzung der OIC-Kontaktgruppe zu armenischer Aggression gegen Aserbaidschan stattgefunden

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Baku, 20. September, AZERTAC

Die Kontaktgruppe zur Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan, die im Rahmen der Islamischen Organisation für Zusammenarbeit (OIC) eingesetzt ist, hat ihre erste Sitzung abgehalten.

Laut der Auskunft des Pressedienstes des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten gegenüber der Nachrichtenagentur AZERTAC fand die Sitzung im Rahmen der 71. Tagung der UN-Vollversammlung und unter Vorsitz des OIC-Generalsekretärs Iyad bin Amin Madani statt. Zur Kontaktgruppe gehören sieben Staaten – die Türkei, Marokko, Saudi-Arabien, Pakistan, Malaysia, einschließlich Gambia und Dschibuti an.

Der aserbaidschanische Außenminister Elmar Mammadyarov hielt eine Rede in der Sitzung.

Der Minister sprach in seiner Rede ausführlich von der Geschichte des armenisch-aserbaidschanischen Berg-Karabach-Konfliktes und schweren Folgen der armenischen Annexionspolitik gegen Aserbaidschan. E.Mammadyarov erinnerte an die entsprechenden vier Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und die jeweiligen Beschlüsse der OIC über den Konflikt, verurteilte die völkerrechtswidrigen Handlungen der armenischen Streitkräfte auf den besetzen aserbaidschanischen Gebieten sowie die Gewaltanwendung.

Seit mehr als vierundzwanzig Jahren liegen die aserbaidschanischen Gelände unter der Okkupation der armenischen Truppen. Armenien ignoriert die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und der Generalversammlung einschließlich die Beschlüsse von OIC und anderen internationalen Organisationen, verstößt gegen die allgemein anerkannten Grundsätze und Normen des Völkerrechts und hält die aserbaidschanischen Gebiete bislang noch besetzt, fügte Minister Mammadyarov hinzu.

Der aserbaidschanische Außenminister wies auf die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengung sowie der Bildung der OIC-Kontaktgruppe und ihrer effektiven Arbeit in Hinsicht auf die Beilegung des Konfliktes hin. Wir glauben, dass die Kontaktgruppe zur Erfüllung der OIC-Beschlüsse sowie dem Ausgleich der gemeinsamen Anstrengungen ihren wesentlichen Beitrag leisten wird, so Minister Mammadyarov.

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