POLITIK


Es sind 23 Jahre her, seit Fuzuli und Jabrayil durch armenische Armee besetzt worden sind

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Baku, 23. August, AZERTAC

Es sind heute 23 her, seit die aserbaidschanischen Bezirke Fuzuli und Jabrayil durch die armenischen Streitkräfte besetzt worden sind.

Aus der Okkupation der beiden Regionen ist für die Wirtschaft Aserbaidschans sehr großer Schaden erwachsen. Die gemeldete Schadensumme liegt bei rund 9 Milliarden Dollar. Im Zuge der armenischen bewaffneten Aggression sind die Einwohner jener Regionen aus ihren ständigen Wohngebieten vertrieben, deren persönliches Eigentum wurde geplündert, historische und architektonische Denkmäler wurden zerstört.

Auch Asych- und Taghlar Höhlen in der Region Fuzuli sind bisher noch unter armenischer Okkupation. Die beiden Höhlen wie auch andere antike Monumente wurden von Armeniern zerstört. Seit einer umfangreichen Untersuchung durch Archäologen in den 1960er Jahren gilt die Asych-Höhle als eine der ältesten proto-menschlichen Behausungen in Eurasien. Ein 1968 gefundener Kieferknochen, der dem eines Neandertalers ähnelt, wird als über 300.000 Jahre alt eingeschätzt und ist daher eine der ältesten protomenschlichen Überbleibsel auf diesem Erdteil. Seine Entdeckung hat den Begriff Asych-Mensch geprägt. Die in Asych gefundenen archäologischen Muster waren im Jahr 1981 im Pariser Museum in einer Ausstellung "Die ersten Bewohner Europas" zur Schau gestellt.

Da vor der Besetzung in der Region Jabrajil im Wesentlichen Viehzucht und Weinanbau betrieben sowie Baumwolle angebaut und verarbeitet wurden, scheint der Umfang des angerichteten Schadens sehr groß zu sein.

Im Rayon Jabrayil liegen mehr als 14 Immobilien, 72 Mittelschulen, 8 Krankenhäuser, fünf Moscheen, 2 Museen, 129 historische Denkmäler, 149 Kulturzentren unter der armenischen Besatzung. Darüber hinaus plünderten Armenier in Jabrayil unterirdische Ressourcen, verbrannten die Wälder, zerstörten historische Denkmäler, reiche Wasserquellen, fällten Khan-Platanen, die zum Symbol von Jabrayil wurden.

Auch die Provinz Fuzuli hatte ein ungewöhnliche Flora und Fauna vor der Besatzung. In jener wurden langlebige Naturdenkmäler wie orientalische Platanen, völlig zerstört, im Ergünesch Wald wurden etwa 500 Hektar seltene Baumarten gefällt. Da Fuzuli ein Agrargebiet ist, werden die als Folge der Besatzung zugefügten Schäden auf Milliarden Dollar geschätzt.

Beide Rayons haben bei den Gefechten in Berg-Karbach sehr großen Menschenverlust erlitten. Mehr als 350 Menschen wurden getötet, 177 Menschen sind invalid geworden und 91 gefangen genommen. Acht Menschen von Fuzuli und sechs Personen von Jabrayil wurde für ihren Mut bei den Kämpfen gegen armenische Okkupanten der Titel des Nationalhelden von Aserbaidschan verliehen.

Die Binnenvertriebenen aus den Regionen Fuzuli und Jabrayil siedelten sich in mehr als 50 Städten und Rayons Aserbaidschans an.

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