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Es verfließen 23. Jahre seit der Besetzung von Latschin

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Baku, 18. Mai, AZERTAC

Gerade vor 23 Jahren, am 18. Mai 1992 wurde die aserbaidschanische Region Latschin, die eine Fläche von 1835 Quadratkilometer hat und in geostrategischer Lage liegt, von armenischen Streitkräften besetzt.

Der Feind legte großen Wert auf die Besetzung des Latschin- Korridors, weil er eine Direktverbindung mit armenischen Separatisten in der Region Berg-Karabach bedeutete.

Als Folge der Okkupation wurden mehr als 60 Tausend Einwohner von Latschin aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben und in 59 Städten und Bezirken Aserbaidschans umgesiedelt. Darüber hinaus kamen 267 Verteidiger und Ortsbewohner ums Leben, weitere Hunderte verletzt, 871 Kinder wurden zu Waisen

Bis zur Okkupation des Rayons waren in Latschin eine Stadt, eine Siedlung sowie 125 Dörfer mit Einwohnerzahl von 63000 Menschen. In Latschin wurden 13745 Privathäuser, 48 Industrieobjekte, 61 Landwirtschaftsbetriebe, 101 Schulen, 5 außerschulische und 2 Kindereinrichtungen, eine Fachschule, 142 medizinische Einrichtungen, 217 Kultur-und 460 Handelszentren, 30 Kommunikationsnetze, eine Reihe von Museen, über 200 Geschichtsdenkmäler ausgeplündert und völlig zerstört. Außerdem wurden 20 Heilwasserquellen und zahlreiche Marmor-, Kalk-, Gold- und Uranvorkommen und reiche Bodenschätze von Armeniern ungesetzlich angeeignet.

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