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Espresso mit Zitrone hilft gegen den Kater

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Baku, 31. Dezember, AZERTAG

Selbst wer kaum Alkohol konsumiert, trinkt vielleicht ein- oder zweimal im Jahr trotzdem einen über den Durst. Am nächsten Morgen wartet häufig ein fieser Kater. Wer es nicht völlig übertreibt, kommt trotz Alkoholgenuss aber auch ohne üble Nachwirkungen durch den nächsten Tag.

Die Symptome eines Katers - Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung - beruhen auf einem Flüssigkeitsmangel. Die Abbauprodukte des Alkohols fördern das Ausscheiden von Wasser über die Niere, wie Gesundheitsexperten erklären. Mit dem Wasser verliert der Körper auch Elektrolyte. Das sind etwa die Mineralstoffe Kalium, Natrium, Magnesium und Kalzium. Durch diesen Mangel dröhnt der Schädel. Doch dagegen kann man etwas tun: Wir stellen die besten Anti-Kater-Tipps vor:

Ein Grund für das Unwohlsein am nächsten Morgen ist, dass Alkohol und seine Abbauprodukte giftig für die Zellen des Körpers sind, erläutern Experten. Besonders durch hochprozentige Getränke nimmt man mehr Alkohol auf, als der Körper in kurzer Zeit abbauen kann. Um Kopfschmerzen und Übelkeit zu vermeiden, sollte man deshalb lieber auf harte Getränke verzichten und sich beim Trinken Zeit lassen.

Die Art der Alkoholika und ihre Temperatur haben durchaus einen Einfluss auf den Rausch. Grog, Glühwein, Likör, Sekt oder andere alkoholische Getränke mit Kohlensäure oder viel Zucker können Experten zufolge schnell Magenschmerzen oder Übelkeit erzeugen. Diese Getränke regen die Durchblutung der Magenschleimhaut an und sorgen dafür, dass der Alkohol noch schneller ins Blut übergeht. An dem Spruch „Bier auf Wein - das lass' sein“ - ist allerdings nichts dran. Die Reihenfolge der Getränke spielt keine Rolle dafür, wie viele Kopfschmerzen man hat.

Beschwerden am nächsten Morgen beugen Feiernde vor, indem sie zwischendurch immer wieder ausreichend Wasser trinken. Spätestens vor dem zu Bett gehen sollte man noch ein Glas stilles Wasser trinken und darin am besten eine Magnesiumtablette auflösen.

Manche versprechen sich einen leichteren Rausch, wenn sie vor dem Trinken eine Grundlage schaffen. Und tatsächlich verzögern fettreiche Speisen, die den Magen füllen, die Alkoholaufnahme. Ratsam ist eine Grundlage durch eiweißhaltige und fettige Nahrung zu schaffen, bevor man Alkohol trinkt. Das verlangsamt die Alkoholaufnahme ins Blut. Kein Essen kann aber verhindern, dass der Alkohol überhaupt aufgenommen wird. Das Gefühl der Trunkenheit ist nur nicht so stark. Am Ende des Tages ist der Promillewert aber nicht wesentlich anders.

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