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Europa wird längere heftige Dürreperioden erleben

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Baku, den 11. Januar (AZERTAG). Trockenperioden lassen Flusspegel vor allem im Süden Europas sinken. Mehr Einwohner und mehr Industrie brauchen zusätzlich Mengen an Wasser. Forscher sagen voraus. Europa sitzt bald auf dem Trockenen.

Europa drohen einer aktuellen Studie zufolge künftig strengere und längere Dürrephasen. Ursache ist die Klimaerwärmung gekoppelt mit steigendem Wasserverbrauch, wie aus einer Untersuchung von Wissenschaftlern der EU-Forschungsstelle und der Universität Kassel hervorgeht.

Vor allem in Südeuropa könnten bis zum Ende des Jahrhunderts die Niedrigwasserstände der Flüsse nochmals deutlich sinken und die Häufigkeiten von Trockenperioden um bis zu 80 Prozent zunehmen, heißt es in der im Online-Journal „Hydrology and Earth System Sciences“ publizierten Studie.

„Unsere Forschungen zeigen, dass viele Flussbecken vor allem im südlichen Europa in Folge des Klimawandels weniger Wasser führen könnten“, erläuterte der EU-Wissenschaftler Giovanni Forzieri. „Eine steigende Wasser-Nachfrage angesichts der wachsenden Einwohnerzahl und durch die Industrie dürfte die Pegelstände der Flüsse noch weiter sinken lassen.“

Länger anhaltende Dürreperioden durch die Erderwärmung dürften den Forschern zufolge vor allem auf der Iberischen Halbinsel sowie in Südfrankreich, Italien und den Balkanstaaten auftreten. Durch den zusätzlichen Wasserverbrauch könnten aber neben dem Süden auch der Westen und die Mitte Europas sowie Teile Großbritanniens von intensiven Trockenphasen betroffen sein.

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