BAKU 2015


Europaspiele in Baku: Wettbewerbe im Fechten

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Baku, 23. Juni, AZERTAC

Am 23. Juni starteten in der „Baku Crystal Hall“ die Wettbewerbe im Fechten der ersten Europaspiele.

Wie AZERTAC mitteilt, treten in den fünftägigen Wettbewerben die 216 stärksten Fechter Europas an.

Aserbaidschan ist in den Wettkämpfen durch 16 Athleten vertreten. Sie sind Javanshir Agakishiev, Sevil Bunyadova, Abdullah Hasanov, Sabina Mikina, Fatima Ibrahimova, Azer Tagiyev, Javanshir Safarov, Sevinj Bunyadova, Najaf Maharramov, Vekil Nasibov, Samira Huseynova, Kenan Aliyev, Nubar Melikov, Mehrab Hasanov, Elmira Khudaverdiyeva und Maryam Melikova.

Hier stehen die Viertelfinalspiele an und damit rückt auch die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro näher. Denn das Baku-Turnier wird mit Punkten in der europäischen Rangliste belohnt, welche für die Olympia-Qualifikation im Januar 2016 relevant ist.

Außerdem stehen heute die Finals im Fechten im Fokus. Die Frauen duellieren sich im Florett um Gold, die Männer kämpfen beim Degenfechten um die Medaillen.

Fechten ist eine der ältesten Sportarten der Menschheitsgeschichte. Schon in der Antike wurden Wettbewerbe im Fechten ausgetragen, und bei der Erstausrichtung der Olympischen Spiele der Moderne 1896 in Athen war das Fechten als eine der „Gründungssportarten“ mit dabei. Seit 1920 durften dann auch die Damen olympisch fechten. Was also macht den Reiz dieser Sportart aus, die schon so lange betrieben wird?

Zunächst einmal ist sicherlich der direkte Wettkampf einer der größten Reize des Fechtens. Als primäre Individualsportart bietet das Fechten einen unmittelbaren Vergleich zum jeweiligen Gegenüber. Gleichzeitig reicht es aber nicht, der schnellste, stärkste, klügste zu sein, sondern es gibt eine breite Palette von körperlichen und geistigen Anforderungen, um beim Fechtsport erfolgreich zu sein. Dadurch kann jeder Fechter in unterschiedliche individuelle Stärken ausspielen. Oft wird das Fechten als „physisches Schach“ bezeichnet, da jedem Treffer ein "Abtasten", Finten, Täuschungen und das Manövrieren um eine vorteilhafte Situation vorangehen. So ist das „Lesen“ des Gegenübers, des Abstandes und das Einschätzen der Situation sowie der überzeugende Einsatz der eigenen „Körpersprache“ ebenso wichtig wie die physische Fitness und die Beherrschung der Techniken und des eigenen Körpers. Schließlich gibt es den Nimbus der Eleganz, des Edlen und Ritterlichen, der den Fechtsport umgibt. Insgesamt also ist das Fechten eine faszinierende Sportart, die mit ein wenig Aufwand für jeden zu erlernen ist und viel Spaß machen kann.

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