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Exotische Rotfeuerfische kann Menschen gefährlich werden

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Baku, 28. Juni, AZERTAC

Ihr Gift kann auch Menschen gefährlich werden. Der nachtaktive Rotfeuerfisch wurde in den vergangenen Monaten zahlreich vor Zypern gesichtet.

Die giftigen Rotfeuerfische der Art Pterois miles breiten sich im östlichsten Mittelmeer vor Zypern aus. Der Fisch hat innerhalb eines Jahres fast die gesamte Südostküste des Landes besiedelt, schreiben Forscher der Mittelmeerinsel und der britischen Universität Plymouth im Fachmagazin "Marine Biodiversity Records".

Die Wissenschaftler stützen sich unter anderem auf Angaben von Tauchern und Fischern. Zuvor habe es nur wenige Sichtungen im Mittelmeer gegeben. Rotfeuerfische, die normalerweise im Roten Meer und im Indischen Ozean vorkommen, können sich schnell vermehren.

Die bis zu etwa 35 Zentimeter großen Rotfeuerfische ernähren sich von Fisch und Krustentieren. Sie sind nachtaktiv und verstecken sich tagsüber.

Die Strahlen der Rückenflosse enthalten ein Gift, das auch Menschen gefährlich werden kann: Es löst Schmerzen und Muskelzuckungen aus, ist aber nicht tödlich.

Die Fische setzen ihre Stacheln nicht zum Beutefang, nur zur Verteidigung ein. Sie strecken bei Gefahr die Flossenstrahlen dem Angreifer entgegen.

Eine weitere Invasion der Tiere müsse vermieden werden, sagte Meeresbiologe Jason Hall Spencer in einer Mitteilung der Universität Plymouth. Besonders mit Blick auf den erst kürzlich erweiterten Suez-Kanal, der das Mittelmeer mit dem wärmeren Roten Meer verbindet, sollten Maßnahmen ergriffen werden.

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