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Explosion im Südosten der Türkei

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Baku, 18. Januar, AZERTAC

Bei einer Explosion im Südosten der Türkei sind laut Medienberichten mehrere Menschen verletzt worden. Offenbar prüfen die Ermittler, ob es sich um einen Granatenangriff aus Syrien handelt.

In der türkischen Provinz Kilis hat es offenbar eine Explosion gegeben. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, ereignete sich die Detonation bei einer Schule. Die Rede ist von mehreren Verletzten, die türkische Zeitung "Habertürk" schreibt von zwei Toten.

Kilis liegt im Südosten des Landes an der Grenze zu Syrien. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters untersuchen die Ermittler nun, ob eine Mörsergranate aus dem benachbarten Bürgerkriegsland abgefeuert wurde.

Der türkische Sender NTV zeigt Bilder von Verletzten, die in Krankenhäuser gebracht werden. Unter Berufung auf den Bürgermeister von Kilis, Hasan Kara, berichtete NTV, alle Schulen in der Region seien vorsorglich evakuiert worden. Der Politiker gab demnach an, dass der Beschuss vermutlich aus Syrien erfolgt sei.

In der Vergangenheit hat es in der Türkei immer wieder Anschläge gegeben. Zuletzt riss ein Selbstmordattentäter in der Istanbuler Altstadt zehn deutsche Touristen mit in den Tod.

Im Südosten liefert sich das türkische Militär zudem Gefechte mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

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