WELT


Explosionen nahe Prophetenmoschee in Medina 

A+ A

Baku, 4. Juli, AZERTAC

Eine Serie von Selbstmordanschlägen hat Saudiarabien am Montag erschüttert. Nach der Attacke eines Selbstmordattentäters in der Nähe des US-Konsulats in der zweitgrößten Stadt Jiddah in der Nacht sprengte sich am darauffolgenden Abend nach Berichten des Staatsfernsehens ein weiterer Bomber nahe der Prophetenmoschee in Medina in die Luft, dem zweitwichtigsten Heiligtum im Islam. Weitere Explosionen wurden aus der Stadt Katif im Osten des Landes gemeldet, einer Hochburg der schiitischen Minderheit in dem sunnitisch geprägten Golfstaat.

Über Opfer der Anschläge in Medina und Katif lagen zunächst unklare Angaben vor. CNN zitierte später einen Beamten, der von vier Todesopfern und zehn Verletzten in Medina sprach. Dort hatte der Angreifer seinen Sprengsatz nahe dem Hauptquartier der Sicherheitsbehörden der Moschee gezündet, wie das Staatsfernsehen berichtete. In Katif deuteten Leichenteile am Ort des Geschehens laut Augenzeugen ebenfalls auf die Tat eines Selbstmordattentäters hin. Dort hatte es gemäß Zeugen zwei Explosionen gegeben. Es wurde bei einer ersten Detonation ein Auto zerstört, das vor der Moschee parkiert hatte. Kurz darauf habe sich eine weitere Explosion ereignet. Reuter konnte die Informationen zunächst nicht unabhängig bestätigen.

© Jede Verwendung von Materialien muss durch den Hyperlink kenntlich gemacht werden

KONTAKT MIT DEM AUTOR

Füllen Sie die erforderlichen Stellen mit Zeichen* aus

Bitte geben Sie die Buchstaben wie oben gezeigt ein.
Egal, ob die Buchstaben groß oder klein sind