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FIFA Ermittlungsverfahren gegen norwegischen Nationalspieler

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Baku, 10. Oktober, AZERTAC

Die Disziplinarkommission von Fußball-Weltverband FIFA hat ein Ermittlungsverfahren gegen den norwegischen Nationalspieler Ole Selnæs aufgenommen.

Der Mittelfeldspieler vom französischen Rekordmeister AS St. Etienne soll Schiedsrichter Liran Liani nach dem 0:1 der Norweger in der WM-Qualifikationsgruppe C in Baku gegen Aserbaidschan im Kabinengang beleidigt haben.

Der norwegische Verband (NFF) sei nach dem Spiel darauf aufmerksam gemacht worden, dass der Schiedsrichter den Vorfall in seinen Bericht aufnehmen wolle, hieß es vonseiten des NFF. Dort habe allerdings gestanden, dass Selnæs im Spielertunnel die Rote Karte gesehen habe, was nicht der Fall gewesen sei. Die FIFA habe sich für diesen Fehler entschuldigt, Selnæs sei daher für das WM-Qualispiel am Dienstag gegen San Marino einsatzfähig.

Die Angelegenheit wird am 27. Oktober verhandelt, der NFF kann seine Version der Dinge gegenüber der FIFA bis 17. Oktober darstellen. Torhüter Rune Jarstein (Hertha BSC) verteidigte seinen Kollegen: "Im Fußball gibt es viele Emotionen. Was da passiert ist, war nichts Schlimmes, es wäre seltsam, wenn er bestraft werden würde. Die Schiedsrichter müssen so etwas aushalten können."

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