WIRTSCHAFT


Facebook und Apple dank Handys stärker als erwartet

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Baku, den 24. April (AZERTAG). Der Zuwachs bei den mobilen Nutzern zahlt sich für Facebook aus. Das Netzwerk steigert seinen Umsatz um 72 Prozent. Mobilgeräte bleiben auch Apples Erfolgsgarant: Dank guter iPhone-Verkäufe legt der Konzern ebenfalls zu.

1,28 Milliarden Nutzer: Der stetige Zuwachs hat sich für Facebook ausgezahlt, das Online-Netzwerk hat seinen Gewinn und Umsatz im abgelaufenen Quartal überraschend hoch gesteigert. Vor allem das Geschäft mit Online-Werbung für mobile Geräte sei gutgelaufen, teilte der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Die Zahl der Nutzer von Facebook Chart zeigen auf Smartphones und Tablet-Computern stieg besonders schnell und übersprang erstmals die Milliardenmarke.

Insgesamt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 72 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar (1,8 Milliarden Euro). Analysten hatten lediglich mit 2,36 Milliarden Dollar gerechnet. Die Aktie stieg am Mittwoch nachbörslich um drei Prozent.

Facebook erklärte zudem, Finanzchef David Ebersman werde noch in diesem Jahr zurücktreten. Ebersman, fünf Jahre im Konzern, sei „ein großartiger Partner beim Aufbau von Facebook“ gewesen, erklärte Chef Mark Zuckerberg. Ebersman hatte allerdings Anteil am ruckeligen Börsengang vor zwei Jahren. Er sagte, er wolle zurück in die Gesundheitsbranche. Sein Nachfolger zum 1. Juni wird der ehemalige Finanzchef des Spieleentwicklers Zynga, David Wehner, der bereits seit anderthalb Jahren bei Facebook ist.

Apple verkauft 43,7 Millionen iPhones - Apple Chart zeigen profitierte von der ungebrochenen Nachfrage nach seinen iPhones und legte im abgelaufenen Quartal ebenfalls zu. Der Konzern verkaufte 43,7 Millionen seiner Smartphones. Das war mehr als die meisten Analysten erwartet hatten.

Der Umsatz in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal stieg dadurch im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 45,6 Milliarden Dollar (33 Milliarden Euro). Der Quartalsgewinn lag bei 10,2 Milliarden Dollar. Das waren sieben Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Das Quartal von Januar bis Ende März ist für Apple traditionell die ruhigste Zeit des Jahres. Viele Kunden haben vor Weihnachten eingekauft, und dieses Jahr kamen keine neuen Apple-Geräte auf den Markt.

Zugleich kündigte Apple am Mittwoch einen Aktiensplit im Verhältnis sieben zu eins an. Die Dividende wird angehoben und der Aktienrückkauf auf 90 Milliarden Dollar ausgeweitet.

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