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Fernando Alonso darf nicht beim Großen Preis von Bahrain an den Start gehen

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Baku, 31. März, AZERTAC

Fernando Alonso darf nicht beim Großen Preis von Bahrain am Sonntag an den Start gehen. Das entschieden die Ärzte des Automobil-Weltverbands Fia nach einer 90-minütigen Untersuchung. Der Spanier weise nach seinem Crash vom Saisonauftakt in Australien eine "unzureichende Genesung" im Bereich der Brust auf und erhalte aus Sicherheitsgründen keine Starterlaubnis.

"Ich habe alles versucht. Ich bin schon sehr enttäuscht", sagte Alonso: "Es waren schmerzhafte Tage, aber der Schmerz wäre erträglich gewesen." Er habe jedoch "Verständnis für die Haltung der Fia-Ärzte", die "ein Risiko sahen, dass sich die Rippen verschieben und die Lunge verletzen". Er werde sein Team nun bestmöglich von der Boxenmauer aus unterstützen.

Alonso war in Australien in hohem Tempo auf das Hinterrad von Haas-Pilot Esteban Gutiérrez gefahren. Daraufhin überschlug sich der McLaren des Spaniers und kam nach einigen Überschlägen erst im Kiesbett zum Stehen. Der zweimalige Weltmeister konnte seinen Boliden ohne fremde Hilfe verlassen und schien sich zunächst nur leicht am Bein verletzt zu haben.

Alonsos Rennstall McLaren Honda gab bekannt, dass der belgische Ersatzfahrer Stoffel Vandoorne das Cockpit des 34-Jährigen übernehmen und damit zu seinem Formel-1-Debüt kommen wird. Alonso hatte das Medical Centre zunächst optimistisch verlassen und erklärt, es gehe ihm gut.

Vor dem übernächsten Rennen am 17. April in China muss sich der Spanier erneut einem Check unterziehen. Bereits beim Großen Preis von Australien 2015 erhielt der Spanier aufgrund der Nachwirkungen seines Unfalls bei den Testfahrten wenige Wochen zuvor in Barcelona keine Starterlaubnis.

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