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Fifa entzieht Emmanuel Eboué für ein Jahr die Spielerlaubnis

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Baku, 31. März, AZERTAC 

Weil er einem Berater zustehende Honorare verweigerte, hat die Fifa Emmanuel Eboué für zwölf Monate die Spielerlaubnis entzogen. Seinem Klub gefällt das gar nicht - der FC Sunderland hat Konsequenzen angekündigt.

Einst war Emmanuel Eboué ein Star. Zwischen 2005 und 2011 absolvierte er über 200 Pflichtspiele für den FC Arsenal, er war für die Elfenbeinküste bei zwei Weltmeisterschaften im Einsatz. Mittlerweile läuft es weniger gut für den Flügelverteidiger, im März wechselte er zum FC Sunderland in die Premier League, nachdem er zuvor monatelang vereinslos gewesen war. Es sieht jedoch nicht so aus, als würde Eboué viele Spiele für den neuen Klub absolvieren.

Der 32-Jährige ist von der Fifa für ein Jahr gesperrt worden. Das gab der Weltverband bekannt. Der Grund: Eboué schuldet seinem ehemaligen Berater Geld. Wegen der Angelegenheit war der Profi bereits 2014 von der Fifa zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von rund 27.000 Euro verurteilt worden. Zudem wurde ihm eine Frist von 120 Tagen gesetzt, um der Forderung nachzukommen. Eboué zog dagegen vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas. Dort wurde jedoch der Fifa Recht gegeben.

Eine Chance bleibt Eboué noch, um die Sperre zu verhindern: Die Fifa teilte mit, dass sie das Urteil aufheben würde, wenn Eboué seinem Ex-Berater die ausstehenden Gelder "in vollem Umfang" zahlt.

Eine Zukunft in Sunderland hat er wohl trotzdem nicht. In einem Statement kündigte der Tabellen-18. der Premier League an, den Vertrag mit Eboué Vertrag auflösen zu wollen. Dessen Verpflichtung liegt gerade mal 22 Tage zurück.

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