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First Lady von Aserbaidschan Mehriban Aliyeva hat das Museum Pio- Clementino kennen gelernt

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Vatikanstadt, den 3. Juni (AZERTAG). Die First Lady von Aserbaidschan, die Präsidentin der Heydar Aliyev-Stiftung, Mehriban Aliyeva, hat im Rahmen ihres Vatikan-Aufenthalts das Museum Pio-CKlementino kennen gelernt.

First Lady Mehriban Aliyeva wurde informiert, dass heute in diesem Museum griechische und römische Skulpturen aus dem Altertum untergebracht sind.

Der ursprüngliche Kern der Päpstlichen Sammlungen klassischer Skulpturen geht auf den „Cortile delle Statue“ (der Statuenhof) von Papst Julius II. (1503-1513) zurück. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vergrößerten sich die Päpstlichen Sammlungen sowohl über Ausgrabungen in Rom und in Latium, als auch über Erwerbungen bei Sammlern und Antiquitätenhändlern. Wegen des Einflusses aufklärerischer Ideen verwandelten sich die Päpstlichen Sammlungen in ein öffentliches Museum modernen Stils mit der Aufgabe, die antiken Kunstwerke zu schützen und deren Erforschung und die Wissenserweiterung zu fördern. Benannt wurde das Museo Pio- Clementino nach den Namen seiner Gründer, Klemens XIV. Ganganelli (1769-1774) und Pius VI. Braschi (1775-1799). Räume in bereits vorher bestehenden Gebäuden wurden für Ausstellungszwecke angepasst und neue Gebäude sowohl innerhalb als auch in der Nähe des Renaissance-Palazzetto del Belvedere von Innozenz VIII. errichtet. Hier erhielten antike Skulpturen ihren Platz und oftmals wurden sie durch Restauratoren der Epoche weitgehend vervollständigt. Die neoklassizistischen architektonischen Elemente wurden unter der Leitung von Alessandro Dori, Michelangelo Simonetti sowie Giuseppe Camporese verwirklicht und durch das Werk einer großen Gruppe von Malern und Dekorateuren ausgeschmückt.

Mit dem Vertrag von Tolentino (1797) wurde der Kirchenstaat gezwungen, dem napoleonischen Frankreich die wichtigsten Meisterwerke des Museums zu überlassen und so wurden sie nach Paris überführt. Später, infolge des Wiener Kongresses (1815) und dank des diplomatischen Einsatzes von Antonio Canova wurde der Großteil der Werke wiedererlangt.

Nach der Bekanntschaft mit Museum fand das Treffen der First Lady von Aserbaidschan, Mehriban Aliyeva, mit dem Generalsekretär des Gouvernements der Vatikanstadt, Erzbischof, Fernando Vérgez Alzaga, statt.

Fernando Vérgez Alzaga, danke Mehriban Aliyeva für ihr Interesse für die Vatikanischen Museeen und zeigte sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit zwischen der Heydar Aliyev-Stiftung und den Vatikanischen Museen erfolgreich sein wird.

Die First Lady von Aserbaidschan betonte, dass die antiken Kunstwerke, die in Vatikanischen Museen erhalten werden, universellen Wert haben. Mehriban Aliyeva ging davon aus, dass die Stiftung an der Erhaltung von Kunstwerken von universeller Bedeutung nicht nur in Aserbaidschan, sondern auch in vielen Ländern der Welt aktiv beteiligt ist.

Anschließend an das Treffen wurde zwei Abkommen über die Restaurierung der Statue von Zeus und die Durchführung von Restaurierungsarbeiten in der Halle „Sistina“ in den Vatikanischen Musern durch Heydar Aliyev-Stiftung unterzeichnet.

 

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