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Formel 1 zum zweiten Mal in Baku

Baku, 22. Juni, AZERTAC

Die Formel 1 gastiert zum zweiten Mal nach 2016 in Aserbaidschan. Am Donnerstag (22.6.2017) rüsteten die Mechaniker die Autos für den schnellen Kurs im Herzen Bakus.

Diesmal waren weder Mercedes noch Ferrari die Schnellsten. Sondern HaasF1. Die Mechaniker des US-Rennstalls rollten am Donnerstag (22.6.2017) den VF-17 von Romain Grosjean als erstes zur technischen Abnahme in die Garage der FIA. Während ihre Mechaniker-Kollegen in den Garagen noch fleißig um die V6-Hybrid-Monster herumschwirrten. Oder unter den Autos lagen und am Unterboden schraubten.

Erste Updates konnten wir bereits erkennen. So verpasst Red BullFormel Schmidt GP Kanada: Mercedes-Probleme gelöst? dem RB13 einen Mini-Flügel ans Heck, der dem Monza-Profil entsprechen dürfte. Sauber ändert die Flaps am Frontflügel, Ferrari packt kleine Carbon-Bleche an den unteren Teil der Motorabdeckung. Aus dem Renault-Lager hörte man von neuen Bargeboards und Leitblechen unter der Nase.

Am Donnerstag herrschte in der Boxenstraße und im Fahrerlager"Family Safety Drive" auf dem Hockenheimring - Jetzt mitmachen und gewinnen! von Baku noch entspannte Stimmung. Die Formel 1 ist zum zweiten Mal nach 2016 nach Aserbaidschan gereist. Im Vorjahr firmierte das Rennen noch unter der Bezeichnung GP Europa. In diesem Jahr unter dem passenderen Namen GP Aserbaidschan.

Die Strecke hat es in sich. Auf 6,003 Kilometer kombinierte Streckendesigner Hermann Tilke lange Geradeausstücke – die Zielgerade streckt sich über 1,9 Kilometer – mit 90-Grad-Kehren und vielen verspielten Passagen. Wie zum Beispiel die in der Altstadt Bakus. Der Vollgasanteil auf die Rundendistanz gesehen liegt bei 72 Prozent. Auf der Zielgerade erreichen die Autos Geschwindigkeiten von über 330 km/h. Der Kurs ist eine Hochgeschwindigkeitspiste mitten in einer Großstadt.

Die Fahrer hatten den Stadtkurs entweder bereits am Mittwoch inspiziert oder liefen ihn am Donnerstag ab. Rennleiter Charlie Whiting rollte im Mercedes-AMG GT S Safety Car über den Asphalt und schaute den Streckenarbeitern bei den letzten Vorkehrungen über die Schulter. Im Vergleich zum Vorjahr legte man an vielen Stellen Hand an. In den Kurven 1, 2, 3, 5, 8 und 15 erweiterte man die Auslaufzonen. In Kurve 1, 3, 5, 7, 8 und 15 ließen die Betreiber die TecPro-Schutzmauern um eine weitere Schicht erweitern. Und die Safer-Barrieren wurden an der Außenseite von Turn 13 und 19 um 34 Meter gestreckt.

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