POLITIK


Französische Presse berichtet über die an der Kontaktlinie zwischen den armenischen und aserbaidschanischen Truppen erneut verschärfte Spannung

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Paris, 2. Februar, AZERTAG

In der französischen Zeitung “Le Croix” wurde ein Artikel unter dem Titel “Geltender Waffenstillstand zwischen Aserbaidschan und Armenien wird in der Region Berg-Karabach zu oft verletzt” platziert worden. Im Artikel geht es um die in den letzten Tagen an der Kontaktlinie zwischen den armenischen und aserbaidschanischen Truppen verschärfte Spannung.

“Le Croix” schreibt, dass die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) um die Eskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern von Kaukasus in letzter Zeit sehr besorgt ist.

Fast jeden Tag wird der Waffenstillstand verletzt. Bei den intensiven Schusswechseln hat es auf den beiden Seiten Tote gegeben.

Der Autor des Artikels, Olivier Thaler, setzt französische Leser davon in Kenntnis, dass Berg-Karabach, das die ursprüngliche Region Aserbaidschans ist, von Armenien annektiert worden ist und bisher besetzt gehalten wird. Bei Gefechten von 1988 bis 1994 sind rund 30.000 aserbaidschanische Soldaten getötet, weitere Tausende schwer verletzt, mehr als eine Million Aserbaidschaner mit Waffengewalt aus ihren ständigen Wohnorten vertrieben worden.

Expert des französischen Instituts für Politikwissenschaften für Kaukasus wies in seinem Artikel darauf hin, dass die “Situation sehr kompliziert und schwierig” ist.

Die OSZE ist darum sehr besorgt, dass in der Region ein blutiger Krieg erneut ausbrechen kann, falls der Waffenstillstand nicht eingehalten wird, heißt im Artikel.

Asgar Aliyev

Sonderberichterstatter der AZERTAG

Paris

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