WIRTSCHAFT


Gewinn von japanischen Elektronikkonzern Toshiba

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Baku, 12. August, AZERTAC

Eine Affäre um Bilanzmanipulationen hielt Toshiba lange im Würgegriff. Mit einer Sanierung hat sich der japanische Elektronikkonzern befreit - und schreibt erstmals seit sechs Quartalen wieder Gewinn.

Ein milliardenschwerer Bilanzskandal hat den japanischen Elektronikkonzern Toshiba zuletzt hart ausgebremst. Dank einer harten Sanierung konnte sich das Unternehmen daraus befreien und schreibt erstmals seit sechs Quartalen wieder schwarze Zahlen. Von April bis Juni erzielte Toshiba einen operativen Gewinn von umgerechnet etwa 177 Millionen Euro nach einem Verlust von 57 Millionen Euro vor einem Jahr. Für das bis März 2017 laufende Geschäftsjahr plant Toshiba einen Gewinn von etwa 1,1 Milliarden Euro an. Die Aktie ging 3,8 Prozent fester aus dem Handel.

Vergangenes Jahr hatte das Firmenkonglomerat noch ein Minus von 6,24 Milliarden Euro verbucht. Grund war die Affäre um jahrelange Bilanzmanipulationen. Im April 2015 begann Toshiba mit der Aufarbeitung des Skandals. Daraufhin strich der Konzern 14.000 Stellen, dampfte die Halbleitersparte ein und stieß Geschäftsbereiche ab. Übrig blieb ein Unternehmen, dass sich vor allem auf Chips, Atomreaktoren und sein Infrastrukturgeschäft konzentriert.

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