WIRTSCHAFT


Google hat sich für Einkaufstouren im Ausland ein komfortables Finanzpolster geschaffen

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Baku, den 21. Mai (AZERTAG). Google hat sich für Einkaufstouren im Ausland ein komfortables Finanzpolster geschaffen. Der Konzern bunkert Reserven in Höhe von 30 Milliarden Dollar in Übersee, wie aus einem Brief des Unternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht.

Die Kontrollbehörde hatte Google unter Druck gesetzt, mehr über seine Reserven im Ausland preiszugeben. In dem jetzt erst veröffentlichten Schreiben vom Dezember 2013 offenbart der Konzern, dass er 20 bis 30 Milliarden Dollar zur Seite gelegt hat, um ausländische Firmen zu übernehmen oder Patente zu kaufen. Google nannte aber keine Namen von möglichen Übernahmekandidaten oder einen Zeitplan für Einkäufe.

Das Unternehmen ließ lediglich durchblicken, dass es im vergangenen Jahr vor einer großen Übernahme gestanden habe. Kurz bevor der Brief an die SEC verschickt worden sei, habe man die Verhandlungen aber abgebrochen. Der gescheiterte Deal hätte den Angaben zufolge den bisher größten ausländischen Zukauf noch übertroffen. Im vergangenen Jahr hatte Google den israelischen Navigationsdienst Waze für etwa eine Milliarde Dollar übernommen.

In den vergangenen zehn Jahren hat Google etwa 27 Milliarden Dollar in Zukäufe gesteckt. Die größte Übernahme erfolgte 2011, als Google für 12,4 Milliarden Dollar Motorola schluckte. Anfang des Jahres hatte Google angekündigt, Motorola an den chinesischen PC-Riesen Lenovo Chart zeigen zu verkaufen.

Weitere Milliarden für Büros und Rechenzentren - Neben Geld für Zukäufe von ausländischen Firmen hält der Konzern auch vier Milliarden Dollar bereit, um Büros oder Datenzentren außerhalb der USA zu kaufen, teilte Google in dem Brief an die SEC mit.

Bis März sollen sich Googles Barreserven im Ausland sogar bereits auf 34,5 Milliarden Dollar summiert haben, dazu kommen 25 Milliarden Dollar in den USA.

Politiker in den USA haben Technologiekonzerne wie Google Chart zeigen und Apple Chart zeigen wegen ihrer großen Reserven im Ausland bereits ins Visier genommen. Sie werfen den Konzernen vor, sich vor Steuerzahlungen zu drücken. Google betont stets, man halte sich weltweit an die geltenden Steuergesetze.

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