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Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina

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Baku, den 5. September (AZERTAG). Bei einem schweren Grubenunglück in Bosnien-Herzegowina sind Medienberichten zufolge fünf Kumpel ums Leben gekommen, 29 von 34 konnten aus dem Schacht befreit werden. Das Unglück ereignete sich bei einer Schlagwetterexplosion in 800 Metern Tiefe. Zuvor gab es in der Region ein leichtes Erdbeben.

29 von 34 sind draußen, fünf haben leider nicht überlebt. Insgesamt hatten sich 54 Kumpel unter Tage befunden. 22 von ihnen konnten sich selbst in Sicherheit bringen, die anderen 34 saßen 20 Stunden in der Grube fest.

Die Rettungskräfte mussten sich auf einem Abschnitt von etwa hundert Metern Länge einen Weg zu den Kumpeln bahnen, bevor sie zu ihnen vordringen konnten. Schwarz vom Kohlestaub stiegen die 29 Geretteten dann nacheinander aus dem Schacht, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sie waren sichtlich erschöpft. Hunderte Menschen, darunter viele Angehörige, erwarteten die Kumpel seit Donnerstagabend am Ausgang der Mine.

Das Unglück ereignete sich in Zenica im Zentrum des Landes. Das Erdbeben der Stärke 3,5 hatte sich am Donnerstagnachmittag ereignet. Sein Zentrum lag etwa 53 Kilometer nordwestlich der bosnischen Hauptstadt Sarajevo. Infolge des Bebens gab es in der Mine eine Gasexplosion, mehrere Stollen stürzten ein.

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