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HP steht heute so gut da wie schon lange nicht mehr

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Baku, den 24. Februar (AZERTAG). Der Umbau von Hewlett-Packard trägt Früchte. Der US-Computerkonzern bremste seinen Schrumpfkurs im vergangenen Quartal deutlich ab. Das ist vor allem Konzernchefin Meg Whitman zu verdanken.

Die von HP-Chefin Meg Whitman angestoßenen Sparmaßnahmen greifen. Trotz eines weiterhin leicht rückläufigen Geschäfts von Oktober bis Januar konnte der US-Computerhersteller mehr verdienen als im Vorjahreszeitraum. „HP steht heute so gut da wie schon lange nicht mehr“, erklärte Whitman am Donnerstag am Sitz in Palo Alto. Sie hat sich für dieses Jahr eine Stabilisierung der Erlöse vorgenommen.

Der Gewinn im ersten Geschäftsquartal stieg um 16 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (eine Milliarde Euro). Dabei war der Umsatz um ein Prozent auf 28,2 Milliarden Dollar geschrumpft. Branchenexperten hatten im Schnitt mit einer Milliarde Dollar weniger gerechnet. Die PC- und Server-Verkäufe an Firmen erwiesen sich als Stütze, während sich Software und Services schlechter losschlagen ließen.

Insgesamt entspannt sich die Lage für HP damit langsam. HP hatte unter dem alten Management den Anschluss bei Smartphones und Tablet-Computern verpasst und mit einem unklaren Kurs auch noch Kunden im angestammten PC-Geschäft verprellt. Die seit zwei Jahren amtierende Whitman versucht mit einer Neuaufstellung, den Abstieg zu stoppen. Sie setzt bei ihrem Firmenumbau darauf, das lukrativere Geschäft mit Firmenkunden auszubauen. Dabei fallen aber auch 34.000 Jobs weg.

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